Lebensstandard im Alter halten

Alles wie gewohnt: Wer im Alter so leben will wie zuvor, braucht etwa 80 Prozent seines letzten Nettoeinkommens als Rente. (Foto: Mascha Brichta)

Im Alter kommen Menschen meist mit weniger Geld aus als in jüngeren Jahren. Trotzdem wird es bei vielen zu einer Vorsorgelücke kommen.

Um ihren Lebensstandard zu halten, brauchen Rentner daher meist nur etwa 80 Prozent ihres letzten Nettoeinkommens. Darauf weist die Aktion "Finanzwissen für alle" der Fondsgesellschaften hin. Diese Zahl sollten Verbraucher im Kopf behalten, wenn sie ihren Rentenbedarf berechnen. Die Grundlage dafür liefert die jährliche Renteninformation. Darin steht, wie viel Versicherte monatlich voraussichtlich aus der gesetzlichen Rentenversicherung erhalten werden. Da diese Rente aber bei vielen nicht ausreichen wird, sollte jeder Sparer seinen zusätzlichen Vorsorgebedarf berechnen.Ein Beispiel: Ein heute 35-jähriger Single mit einem Jahresbruttoeinkommen von 35 000 Euro muss rund 500 Euro monatliche Rente aus eigener Kraft ansparen, um die Lücke zu füllen. Angenommen wurde hier ein Renteneintrittsalter von 67 Jahren, zwei Prozent Lohnsteigerung pro Jahr bis Renteneintritt, Berufseintritt im Jahr 2006 und ein Arbeitsplatz in den neuen Bundesländern.

Ein Rentenlücken-Rechner steht unter http://asurl.de/gu3 zur Verfügung.

dpa-Magazin / mag
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