André Obermüller zeigt Naturfotos im Botanischen Garten

Das rosmarinblättriges Heiligenkraut hat André Obermüller im Botanischen Garten aufgenommen. (Foto: André Obermüller)

Steglitz. Die Motive des Fotografen André Obermüller sind Pflanzen und filigrane Blütenstände in der Natur. Er lichtet sie ohne technische Hilfsmittel wie Blitze oder Aufheller ab.

André Obermüller zeigt eine Auswahl seiner Fotografien ab 17. Januar in einer Ausstellung in der Galerie des Botanischen Museums. Es ist eine Serie, die Grafisches in der Botanik betont, Strukturen und Lichtlinien herausstellt und eine Nähe zur impressionistischen Malerei besitzt. Bei den ungewöhnlichen Licht- und Schattenspielen hat Obermüller bewusst auf technischen Aufwand verzichtet. Er nutzt natürliche und zum Teil extreme Lichtverhältnisse.

Den Berliner Botanischen Garten kennt André Obermüller seit seiner Kindheit. Kunstleistungskurs, der erste belichtete Farbfilm, Berufsausbildung - immer wieder hat ihn sein Weg hierher geführt. In den vergangenen Jahrzehnten hat er sein Geld mit Auftragsarbeiten vor allem in der Architektur-, Industrie- und Werbefotografie verdient sowie an Musik- und Kurzfilmproduktionen mitgewirkt. Erst seit Kurzem ist der Fotograf wieder mit seiner Kamera in den Gewächshäusern und auf dem Gelände des Botanischen Gartens unterwegs. Einige Fotoarbeiten werden auf den geplanten neuen Internetseiten des Botanischen Gartens und Botanischen Museums (BGBM) zu sehen sein. Die Galerie präsentiert im Vorgriff darauf eine Auswahl seiner schönsten, im Botanischen Garten entstandenen Arbeiten.

Die Ausstellung "Lichtblicke" ist bis zum 10. März in der Galerie des Botanischen Museums, Königin-Luise-Straße 6-8, zu sehen. Geöffnet ist täglich von 10 bis 18 Uhr. Der Besuch ist mit Garteneintritt kostenlos. Ansonsten kostet er 2,50 Euro, ermäßigt 1,50 Euro. Mehr Informationen im Internet auf www.bgbm.org

Karla Menge / KM
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