Maison de France zieht nach Mitte

Mitte. Das 1950 eröffnete französische Kulturzentrum "Maison de France - Institut Français" zieht 2015 vom Kurfürstendamm an den Pariser Platz. Neuer Sitz wird das Botschaftsgebäude von Frankreich.

Das Haus am Kurfürstendamm wird verkauft. Grund für den Umzug seien die Haushaltsanstrengungen zur Sanierung der öffentlichen Finanzen, wie die französische Botschaft mitteilte. "Frankreich ist veranlasst, einen beträchtlichen Teil seines Immobilienbesitzes im In- und Ausland zu verkaufen", heißt es. In den großen Städten werde Frankreich die Präsenz seiner diplomatischen und kulturellen Vertretungen auf einen Standort konzentrieren. Der Umzug soll keine Auswirkungen auf den Personalbestand noch auf den Status des Institut français haben. Das Botschaftsgebäude am Pariser Platz war ursprünglich für Publikumsverkehr ausgelegt. Infolge der Anschläge vom 11. September 2001 seien jedoch bestimmte Sicherheitsvorkehrungen für das gesamte Gebäude erforderlich gewesen. Um das "Maison de France" unterzubringen, wird das Botschaftsgebäude in zwei Bereiche geteilt: das Kulturinstitut selbst mit Publikumsverkehr, Sprachkursen, Mediathek und Kulturprogramm im Gebäude an der Wilhelmstraße und die Botschaft mit gesichertem Zugang im Gebäude am Pariser Platz. Im "Maison de France" gibt es Sprachkurse, Filme, Theatervorstellungen und Lesungen.


Dirk Jericho / DJ
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