Pokal: Landesligisten scheitern an Underdogs

Nicht zu bezwingen: Dennis Odebrecht, Torwart von BW Spandau, war gegen die Füchse (grüne Trikots) bärenstark. (Foto: JouLux)

Berlin. Berliner Pilsner-Pokal: Eigenwerbung sieht anders aus. Die 1. Hauptrunde im Berliner Pilsner-Pokal geriet für die Landesligisten zur großen Show des Scheiterns.

Dass den Außenseitern Berolina Mitte, Berolina Stralau und Brandenburg 0:3 gegen Regional- oder Oberligisten keine Sensation gelang, war dabei das geringste Übel. Wenn aber gleich sechs Landesligisten gegen unterklassige Teams ausscheiden, fällt die Bilanz für die zweithöchste Berliner Spielklasse erschreckend aus.

Der Weißenseer FC (1:2 gegen Wilhelmsruh) und der TuS Makkabi (0:1 beim BVB 49) scheiterten ebenso an Bezirksligisten wie Al-Dersimspor (1:2 in Kaulsdorf) und die Füchse Berlin (0:1 nach Verlängerung bei BW Spandau). Noch blamabler wurde es für den SV Blau Weiss. Die Mariendorfer unterlagen dem A-Ligisten FC Treptow 0:1 nach Verlängerung.

Nein, an Überraschungen mangelte es nicht. Der SC Borsigwalde, GW Baumschulenweg und der BSV Oranke feierten als Außenseiter kleine Pokalsensationen. Für eine unrühmliche Überraschung sorgten hingegen Stern Britz und Union Südost. Nach einer Tätlichkeit heizten sich die Gemüter auf beiden Seiten derart auf, dass der Schiedsrichter die Partie abbrach.

Gar nicht erst angepfiffen wurde das Spiel des VfB/Einheit zu Pankow, da der Gegner derzeit noch nicht feststeht. Zwischen RW Hellersdorf und Marathon läuft momentan noch ein Sportgerichtsverfahren. Das Spiel soll schnellstmöglich nachgeholt werden.


Fußball-Woche / JL
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