Bagelmania in Deutschland

Der Trend kommt wie so oft aus Amerika. Dort hat der Bagel Kultstatus, es wird sogar schon von einer Bagelmania gesprochen. Im Zuge typisch amerikanischer Coffeeshops, die allenthalben ihre Türen öffnen, erobern leckere Snacks wie Muffins oder eben Bagels die Herzen deutscher Brunchgänger. Ihren eigentlichen Ursprung haben Bagels in der jüdischen Kultur. Mit Einwanderern aus Osteuropa gelangte der Bagel Anfang des 20. Jahrhunderts nach New York und trat von hier seinen Siegeszug durch die Vereinigten Staaten an. Doch was ist eigentlich ein Bagel? Streng genommen ist es eine runde Heferolle mit einem Loch in der Mitte. Da der Teig traditionell immer ohne Ei zubereitet wird, ist er schwerer als herkömmlicher Brotteig. Im Gegensatz zu den süßen, klebrigen Donuts werden Bagels meist deftig belegt: ganz klassisch mit Cream Cheese oder Räucherlachs, bestreut mit Sesam, Mohn oder auch gehackten Walnüssen.

Ratgeber-Redaktion / RR
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