Fotos gelingen mit kleinem Teleobjektiv

Für ein gutes Porträtbild sollten etwa ein bis drei Meter Abstand zwischen Fotograf und Motiv liegen. Aus dieser Distanz reicht in der Regel ein Normalobjektiv.

Profis nutzen jedoch häufig kleine Teleobjektive mit einer Brennweite zwischen 80 und 145 Millimeter. Darauf weist der Photoindustrie-Verband hin. Eine Ausnahme gelte bei schmalen Gesichtern: Um sie nicht noch schmaler erscheinen zu lassen, sollte das Objektiv 70 Millimeter nicht überschreiten.

Weitwinkelobjektive sollten in der Porträtfotografie gar nicht zum Einsatz kommen. Denn damit kommt man dem Motiv nicht nur zu nah, sondern müsse auch Verzeichnungen im Bild in Kauf nehmen, so die Experten. Außerdem sei ein Freistellen des Porträtierten vor unruhigem Hintergrund mit einem Weitwinkel schwierig bis unmöglich. Dabei ist es ein wichtiges Gestaltungselement von Porträts, die Kulisse herum in Unschärfe verschwinden zu lassen, damit sie nicht vom Hauptmotiv ablenkt. Dazu muss das Objektiv lichtstark sein und den Angaben zufolge eine möglichst große Anfangsblende von mindestens 1:2,8 aufweisen - je kleiner die Kennzahl, desto besser.


dpa-Magazin / mag
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