Tiere werden schnell eifersüchtig

Katzen reagieren auf Veränderungen schnell beleidigt - das gilt etwa, wenn ein Baby in der Familie plötzlich im Mittelpunkt steht. (Foto: Andrea Warnecke)

Der eine hat etwas gekriegt, man selbst ist leer ausgegangen. Eifersuchtsanfälle sind nicht nur bei Kindern ein Thema, auch Tiere können empfindlich reagieren.

Bei Tieren ist Eifersucht vor allem gepaart mit Verlustangst. "Der Vierbeiner befürchtet, sein geliebtes Frauchen könnte sich von ihm abwenden", sagt Tina Hölscher von der Aktion Tier. Besonders empfindlich reagieren Tiere auf Veränderungen: zum Beispiel ein Baby, einen neuen Partner oder ein zweites Tier. Unter Hunden ist es dann wichtig, das alte Tier weiterhin höherrangig zu behandeln. Es muss zuerst sein Futter erhalten, behält sein Körbchen und seinen Napf. Tritt ein neuer Partner ins Leben des Besitzers, hilft es, wenn derjenige sich intensiv mit dem Tier beschäftigt, rät Tierärztin Hölscher. Und kommt ein Baby ins Haus, sollte der Hund zum Beispiel auch bei der Babypflege dabei sein dürfen.

Literatur: Dorit Feddersen-Petersen, "Hundepsychologie", Franckh Kosmos Verlag, 496 Seiten, 49,99 Euro.

dpa-Magazin / mag
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