Unser neuer Spieltipp: "Avanti"

Ente, Käfer, Mini, Bully und Fiat 500 - fünfmal Kult auf vier Rädern, hier versammelt in Form knuffiger Modellautos, mit denen es auf Wettfahrt geht. Typengerecht mehr locker-flockig als streng leistungsorientiert und voll abenteuerlicher Fahrmanöver.

Als Antriebsmittel verfügt jeder Teilnehmer anfangs über drei sogenannte Powerkarten, die verschiedene Zugweiten zur Wahl stellen. Dabei erlauben selbst kleinere Werte ein schnelles Vorankommen. Wenn das Fahrzeug nämlich auf einem Feld landet, das bereits von einem anderen besetzt ist, verdoppelt sich seine Zugweite. Im günstigsten Fall kann man so von ganz hinten bis an die Spitze gelangen.Wer dies dagegen aufgrund seiner Position nur aus eigener Kraft schaffen kann, muss einen entsprechend hohen Wert von einer Powerkarte abrufen. Freilich um den Preis, dass er dann keine Karte nachziehen darf und deshalb im weiteren Rennverlauf nur noch weniger flexibel agieren kann.

Für das Setzverhalten bedeutsam ist auch, dass am Ende einer Runde jeder den Betrag an den Führenden zahlen muss, der neben dem Feld seines Wagens vermerkt ist. Mit Ausnahme der Glücklichen, die einen Parkplatz haben ansteuern können.

Wer nicht mehr genug Bargeld besitzt, um seine Schulden zu begleichen, muss sich bei der Bank frisches Kapital besorgen, indem er auf der Wertungsleiste rückwärts zieht. Dort kommt der Sieger eines Rennens am weitesten voran, während sich der Letztplatzierte zumeist mit einem ordentlichen finanziellen Ausgleich trösten darf.

Dass "Avanti" den gleichen Kultstatus wie die darin versammelten Fahrzeuge erlangen wird, steht nicht zu erwarten. Für eine Reihe lustiger Wettfahrten am Spieltisch reicht es aber allemal.

"Avanti" von Heinz Meister; Zoch; für drei bis fünf Teilnehmer ab zehn Jahren; Spieldauer: 45 Minuten; Preis: circa 28 Euro.
Jochen Corts / L.U. Dikus
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