Unser neuer Spieltipp: "Beasty Bar"

Die neue Bar gleich um die Ecke ist ja so was von angesagt! Wer in der Party-Szene etwas auf sich hält, muss da unbedingt rein. Dementsprechend lang ist die Warteschlange am Eingang, und jeder versucht mit allen Mitteln sich vorzudrängeln.

Im Kartenspiel geht dies zum Glück ohne blaue Flecken ab. Dafür gibt es umso mehr Anlass, sich beim Rangeln um die vorderen Plätze tierisch zu amüsieren.

Erst, wenn die Warteschlange auf fünf Karten angewachsen ist, erhalten die beiden Tiere an der Spitze Einlass, während das letzte davongejagt wird. Bis dahin nutzt jeder seine individuellen Fähigkeiten, um Konkurrenten bereits vorzeitig zu vertreiben oder sie zumindest hinter sich zu lassen.

Dazu setzen einige ihre Stärke ein, während andere durch Überspringen ein paar Positionen gutmachen. Für Turbulenzen sorgt, wenn sich alle Wartenden genau nach Stärke aufreihen müssen oder der Eingang zur Bar ans Ende der Schlange verlegt wird. Auch die körperlich schwächeren Tiere haben durchaus eine Chance, Einlass zu finden. So kann das Chamäleon jeden Wartenden imitieren, während das Stinktier alle Vertreter der beiden stärksten anwesenden Tierarten mit seinem Gestank in die Flucht schlägt.

Da einige Tiere nicht nur beim Anlegen, sondern ständig ihre Eigenschaften entfalten, regiert das Chaos. Aber gerade das schafft Laune. Und wem es allen Widrigkeiten zum Trotz dann doch ab und zu einmal gelingt, eines seiner Tiere durchzubringen, hat umso mehr Grund zur Freude.

"Beasty Bar" von Stefan Kloß; Zoch; zwei bis vier Teilnehmer ab acht Jahren; 20 Minuten; circa 15 Euro.

L.U. Dikus / L.U. Dikus
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