Wer kann helfen? Taekwon-Do-Schule sucht neue Räume

Berlin: Westhafenstudios |

Moabit. Die vom Senat anerkannte Schule für Kampfkunst in der Turmstraße muss sich eine neue Bleibe suchen.

Claudia Denninghaus leitet zusammen mit ihrer Tochter Maria seit elf Jahren die Schule für traditionelles Taekwon-Do. Auch Tanz und Musik unterrichten Mutter und Tochter in der Turmstraße 57/58. „Nun müssen wir unsere Räume verlassen“, sagt Claudia Denninghaus, ohne nähere Gründe zu nennen. Um Zeit für die Suche zu gewinnen, wären die beiden Trägerinnen des vierten Dan schon froh, im Umkreis von zwei Kilometern als Untermieter drei bis vier Mal in der Woche nachmittags oder abends für drei Stunden unterzuschlüpfen.

Oder natürlich gleich als feste, eigene Mieter. „Es wäre günstig, wenn die Räume in einem Gewerbehof sind oder freistehend“, sagt die Stimmbildnerin, Opern- und Konzertsängerin Claudia Denninghaus, die noch einen kleinen Chor leitet. Ihre Tochter Maria ist Rehabilitationspädagogin, Flamencolehrerin und Zumba-Fitnesstrainerin.

Arbeit mit Flüchtlingen

Claudia und Maria Denninghaus, die fest in den Hochschulsport der Freien Universität und der Humboldt Universität eingebunden sind und dort auch Seminare geben, unterrichten in ihrer Moabiter Schule Menschen jeden Alters, von Kleinkindern bis Senioren. „In Zusammenarbeit mit dem Jobcenter, dem Lageso und anderen Organisationen kümmern wir uns um die Integration von jugendlichen Flüchtlingen in einer Willkommensklasse“, fügt Claudia Denninghaus noch hinzu.

Wer der Taekwon-Do-Schule Räume in Moabit anbieten kann, möchte sich unter  172 395 95 21 oder info@westhafen-studios.de an Claudia und Maria Denninghaus wenden; www.westhafen-studios.de. KEN
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