Drachentöter auf der Bühne: neues Stück und Ausstellung im Juks

Teilnehmer des Juks-Theaterkurses brachten das Stück "Drachentöter" auf die Bühne. (Foto: BW)
Berlin: Jugendkunstschule Pankow |

Pankow. Premiere konnte vor wenigen Tagen im neuen Theatersaal der Jugendkunstschule Pankow (Juks) gefeiert werden.

Unter Leitung von Kursleiter Andreas Pirl studierten 15 Kinder und Jugendliche zwischen neun und 16 Jahre das fantastische Theaterstück "Drachentöter" nach Motiven von Jewgeni Schwarz ein. Das Stück handelt von Antonio, der eine Stadt von einem tyrannischen Drachen befreien will. Dabei verliebt er sich in die schöne Bürgerstochter Lisa. Aber auch der Drache begehrt das schöne Mädchen. Der Drache ist ein sehr brutaler, mächtiger Herrscher. Er regiert mit eiserner Faust und lässt sich von seinen Wachen, den Angestellten und den Bürgern der Stadt bedienen. Die Bürger der Stadt haben sich so an die Unterdrückung gewöhnt, dass sie keinen Widerstand mehr leisten. Antonio braucht aber die Hilfe der Bürger, um den Drachen besiegen zu können, denn er besitzt weder Schwert noch Speer. Wenn sie ihm nicht helfen, muss er mit bloßen Händen gegen den Drachen kämpfen. Werden ihn die Bürger unterstützen? Oder lassen sie ihn aus Feigheit im Stich?

Die Teilnehmer des Theaterkurses erarbeiteten in den zurückliegenden Monaten ein sehr intensives Stück. Nach seiner Premiere soll es noch mehrmals aufgeführt werden. Aufführungstermine können in der Juks unter 49 97 99 52 erfragt werden.

In der Juks an der Neuen Schönholzer Straße 10 ist bis Ende April außerdem eine neue Ausstellung zu sehen. In den zurückliegenden Wochen fanden hier zum 19. Mal die "Künstlerischen Werkstätten Brückenschläge" statt. An diesen nahmen 76 Schüler 7. bis 12. Klassen aus 14 Oberschulen teil. Das Jahr 2015 wurde von der Unseco zum internationalen Jahr des Lichtes ausgerufen. Deshalb wandten sich die Schüler in diesem Jahr auch dem Thema Licht zu, um unter anderem "die unzähligen Wege zu beleuchten, auf denen Licht die menschliche Kultur beeinflusst hat und immer noch beeinflusst". Die Ergebnisse des Projektes sind nun in einer Ausstellung in den Fluren der Juks zu sehen bis Ende April.

Weitere Informationen auf www.juks-pankow.de.

Bernd Wähner / BW
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