Integration durch Kung-Fu: Shaolin Kulturverein lud zum Sportfest ein

Beim Integrationssportfest konnte der Shaolin Kulturverein Gäste aus vielen Nationen begrüßen. (Foto: Shaolin Kulturverein)

Pankow. Zu seinem 1. Integrationssportfest lud der in Pankow beheimatete Shaolin Kulturverein vor wenigen Tagen in die Sporthalle der Arnold-Zweig-Grundschule ein.

Unterstützt wurde er bei der Ausrichtung vom Landessportbund Berlin. Das Besondere am Shaolin Kulturverein ist, dass in ihm inzwischen auch etliche Flüchtlinge trainieren. Vor allem auch deren Familien und Freunde sollten die Möglichkeit erhalten, etwas über diesen Sport und das Training zu erfahren. Die etwa 70 Teilnehmer des Sportfestes konnten zunächst eine kleine Kung-Fu-Show erleben. Danach gab es mehrere kleine Wettbewerbe.

Gegründet wurde der Shaolin Kulturverein Verein von Tatjana Herrmann. Sie ist zweifache Kung-Fu-Weltmeisterin und hat den 6. Duan, den höchsten Meistergrad. Weil sie ihre Verbundenheit mit und ihr Wissen über die Shaolin-Kultur mit anderen teilen möchte, gründete sie mit weiteren Mitstreitern den Verein. Das Kung-Fu-Training findet in zwei Pankower Sporthallen statt. Außerdem veranstaltet der Verein Kurse in Qi Gong, Tai Chi, Mediation und Traditioneller Chinesischer Medizin (TCM). An einem Sonnabend im Monat ist Vereinstag. Dann werden zum Beispiel Vorträge zur Shaolin-Kultur gehalten oder es wird chinesisch gekocht. BW

Weitere Informationen auf www.shaolinkulturverein.de.
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