Zwei Sporthallen entstehen an der Kniprodestraße

Das Grundstück an der Kniprodestraße ist seit September freigeräumt worden. (Foto: BW)

Prenzlauer Berg. Für zwei Oberstufenzentren lässt der Senat an der Kniprodestraße, unmittelbar an den S-Bahngleisen zwei neue Sporthallen bauen. Die Bauarbeiten auf dem Gelände haben jetzt begonnen.

Eine der Sporthallen entsteht für das Oberstufenzentrum Bürowirtschaft und Dienstleistungen, die Elinor-Ostrom-Schule in der Mandelstraße 6-8. Die zweite Sporthalle wird den Schülern des Oberstufenzentrums Sozialwesen II, der Jane-Addams-Schule in der Straßmannstraße 14-16, zur Verfügung stehen. "Beide Schulen waren ohne eigene Sportanlagen in Betrieb genommen worden", so Senatsbaudirektorin Regula Lüscher. An den Schulstandorten fehlten die nötigen Grundstücke.

Die Schüler der Elinor-Ostrom-Schule erhalten ihren Sportunterricht zurzeit in der Max-Schmeling-Halle. Weil es dort immer wieder Großveranstaltungen gibt, fällt etwa ein Viertel aller Sportunterrichtsstunden aus. Dabei ist gerade für diese Schule der Sportunterricht sehr wichtig. Sie ist die einzige Schule Berlins, in der Sport- und Fitnesskaufleute sowie Sportfachleute ausgebildet werden.

Die Schüler aus dem OSZ Sozialwesen II erhalten indes an drei unterschiedlichen Orten ihren Sportunterricht: im Velodrom sowie in Hallen an der Darßer Straße und an der Georg-Weerth-Schule. "Mit dem Neubau von zwei Sporthallen sollen die Oberstufenzentren endlich mit den notwendigen eigenen Sportflächen versorgt werden", so die Senatsbaudirektorin.

Seit September wurde Baufreiheit auf dem Grundstück an der Kniprodestraße geschaffen. Es fand auch eine sogenannte Tiefenenttrümmerung statt. Reste früherer Bauwerke wie Keller wurden aus dem Erdreich entfernt. Außerdem waren einige Bäume zu fällen und Versorgungsleitungen zu verlegen.

Inzwischen ist die Fläche so hergerichtet, dass mit den eigentlichen Bauarbeiten begonnen werden kann. Insgesamt 10,45 Millionen Euro werden nach Stand der Dinge in die beiden Hallen investiert. Einen Teil der Summe stellt der Senat bereit, der andere Teil kommt aus dem Bundes-Förderprogramm "Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur".


Bernd Wähner / BW
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