30 Jahre Thälmannpark: Die Schaubude feiert das Jubiläum mit einem Programm

Jana Weichelt steht als Putzfrau im Stück „Froh ist der Schlag unsrer Herzen“ auf der Bühne. (Foto: Felix Schiller)
Berlin: Schaubude |

Prenzlauer Berg. Vor 30 Jahren wurde der Ernst-Thälmann-Park eingeweiht. Zu diesem Jubiläum hat die Schaubude ein ganz eigenes künstlerisches Programm zusammengestellt.

Das Figurentheater in der Greifswalder Straße 81-84 befindet sich nur einen Steinwurf vom Thälmannpark entfernt. Der wurde seit Anfang der 80er-Jahre auf dem Gelände der einstigen IV. Städtischen Gasanstalt errichtet. Am 16. April 1986, zum 100. Geburtstag des Namensgebers, war offizielle Einweihung.

Im weiten Umfeld um das große Thälmann-Denkmal an der Greifswalder Straße entstanden Hochhäuser mit 18 Stockwerken sowie Achtgeschosser, einige Läden und Kultureinrichtungen wie die WABE. Heute leben auf den 26 Hektar etwa 3500 Menschen. Vom alten Gaswerk stehen noch die Verwaltungsgebäude sowie das Gaszählerhaus. Während in letzterem heute eine Jugendeinrichtung zu Hause ist, wird der Verwaltungstrakt als Kulturhaus mit Galerie, Theater unterm Dach und Kinderkultureinrichtung genutzt.

Folgen Sie dem weißen Hasen

Zum Jubiläum veranstaltet die Schaubude einen Audio-Walk. Unter dem Motto „AliceD Déjà-vu“ kann jeder mittels internetfähigem Smartphone und Kopfhörer einen Spaziergang ins „World Wide Wonderland“ unternehmen. Man muss nur dem weißen Hasen durch die Straßenunterführung zwischen Schaubude und Thälmannpark folgen. Entwickelt wurde der Audio-Walk von Bruno Pilz mit Förderung des Kulturamts Pankow.

Start ist am 2. April um 15 Uhr. Danach kann jeder diese 45-minütige Tour bis zum 4. April jeweils von 15 bis 21 Uhr unternehmen. Ob das eigene Smartphone die technischen Voraussetzungen besitzt, um dem weißen Hasen zu folgen, kann vorab auf www.brunopilz.de/dejavu getestet werden.

Zum Wohnpark-Jubiläum zeigt die Schaubude am 1. April um 20 Uhr außerdem das Theaterstück „Froh ist der Schlag unsrer Herzen“. In diesem entdeckt eine Putzfrau bei ihrer Arbeit Dokumente einer vergangenen Zeit. Sie verliert sich in Erinnerungen und begegnet alten Zeitgenossen. Auf der Bühne zu erleben ist Jana Weichelt.

Des Weiteren findet am 2. April ab 16 Uhr ein Interkulturelles Hausfest in der Schaubude statt. Schließlich ist im Rahmen des Jubiläumsprogramms am 2. und 3. April jeweils um 17, 19 und 21 Uhr eine Wohnungsperformance „All Tag – Ein Heimspiel“ zu erleben. Max Howitz und Emilie Jedwab-Wroclawski präsentieren diese an einem Ort, der den Teilnehmern erst bei der Anmeldung mitgeteilt wird. BW

Ausführliche Informationen zum Programm „Utopisch Wohnen – 30 Jahre Ernst-Thälmann-Park“ finden sich auf www.schaubude-berlin.de.
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