Bezirksmuseum zeigt Werke von Peter Fritz

Prenzlauer Berg. Das Museum Pankow widmet dem Maler Peter Fritz eine Sonderausstellung. Sie trägt den Titel "Peter Fritz. Stadt- und Menschenbilder aus fünf Jahrzehnten".

Peter Fritz, Jahrgang 1944, studierte nach dem Abitur Malerei an der Dresdner Kunstakademie. Noch vor dem Studium entdeckte er die Porträtmalerei für sich. Dabei interessierten ihn weniger die offiziellen Vorgaben des sozialistischen Realismus und damit die Darstellung eines "positiven Menschenbildes". Vielmehr wollte Fritz von Anfang an dem widersprüchlichen Charakter der Porträtierten Ausdruck verleihen.

Als er später den Braunkohletagebau in Senftenberg kennenlernte, begann er sich mit den zerklüfteten Abraumlandschaften auseinanderzusetzen. Das war auch der Beginn einer intensiven Beschäftigung mit der Landschaftsmalerei für ihn. In Berlin befasste er sich dann auf ganz andere Art mit dem Thema Stadtlandschaft. Er entwickelte in einer Bilderserie "Stadt am Meer" apokalyptische Szenarien.

Eine weitere Facette des städtischen Lebens: In der Serie "Die Wartenden" malte er Menschengruppen auf S- und U-Bahnhöfen. Schließlich entstand ein weiterer Zyklus über Obdachlose und Trinker sowie Kneipen- und Kaffeehausszenen von Prenzlauer Berg.

Die Ausstellung ist bis 26. April dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr im Kultur- und Bildungszentrum Sebastian Haffner, Prenzlauer Allee 227, zu sehen. Der Eintritt ist frei. Information: 902 95 39 17.

Bernd Wähner / BW
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