Nikolaus Karsten eröffnet Wahlkreisbüro und Ausstellung

Nikolaus Karsten eröffnete gemeinsam mit Eberhard Klöppel die Ausstellung im neuen Bürgerbüro. (Foto: BW)

Prenzlauer Berg. Abgeordnetenhaus-Mitglied Nikolaus Karsten eröffnete vor wenigen Tagen ein Wahlkreisbüro in seinem Wahlkreis an der "Ecke Greifswalder".

Das Bötzowviertel, die Grüne Stadt, der Ernst-Thälmann-Park, das Neubaugebiet auf dem Alten Schlachthof, die Plattenbausiedlung Mühlenkiez - all diese Viertel gehören zum Wahlkreis des SPD-Politikers. In allen finden zurzeit Veränderungen statt. Es gibt Baupläne. Manche Vorhaben sind auch ins Stocken geraten. Und in fast allen Kiezen gibt es Bürger und Bürgerinitiativen, die sich in die Entwicklungen einbringen.

Damit Interessierte einen kurzen Draht zu ihrem Abgeordneten haben, eröffnete Nikolaus Karsten jetzt ein Bürgerbüro in seinem Wahlkreis, in dem er übrigens auch wohnt. "Ich habe längere Zeit nach geeigneten Räumen gesucht", berichtet er. Gefunden hat er sie schließlich an der Bernhard-Lichtenberg-Straße 23.

Gemeinsam mit seinen Mitarbeitern Hans Dierstein und Severin Höhmann bietet Nikolaus Karsten im neuen Wahlkreisbüro Dienstag und Donnerstag von 10 bis 17 Uhr sowie Mittwoch von 10 bis 13 Uhr Sprechzeiten an.

Und der Abgeordnete dachte sich, dass man die Räume gleich auch noch anders nutzen sollte: Er hat vor, hier künftig regelmäßig Ausstellungen zu zeigen. In der ersten zeigt Eberhard Klöppel Fotos "Berlin - Ecke Greifswalder".

Klöppel, Jahrgang 1940, ist seit 1962 als Fotograf tätig. Von 1976-1992 war er Bildreporter der NBI, der Neuen Berliner Illustrierten, einer der beliebtesten Zeitschriften der DDR. "Neben den Fotoaufträgen, die ich bei der NBI erhielt, konnte ich auch eigenen Projekten nachgehen", berichtet Klöppel. "Als ich mitbekam, dass es Pläne gab, das alte Gaswerk an der Ecke Greifswalder Straße zu schließen und abzureißen, begann ich dort zu fotografieren." So verfolgte der Fotograf mit der Kamera sowohl die letzten Jahre, die das Gaswerk noch in Betrieb war, als auch dessen Schließung, den Abriss, die Beräumung der Fläche, die Bauarbeiten an neuen Wohnhäusern sowie die Einweihung des Ernst-Thälmann-Parks und das neue Leben in diesem Wohnquartier. Über 10 000 Fotos von dieser Entwicklung machte er von 1977 bis 1986.

Nun zeigt Eberhard Klöppel bis zum 27. Juni eine Auswahl von Fotos im Wahlkreisbüro. "Die Ausstellung passt wunderbar hier her", so Nikolaus Karsten. "Zum einen wird ja zurzeit über die weitere Entwicklung des Ernst-Thälmann-Parks diskutiert. Zum anderen liegt er in Sichtweite vom Bürgerbüro."

Weitere Informationen gibt es unter www.nikolaus-karsten.de.

Bernd Wähner / BW
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