Bezirksamt hofft auf Senatsförderung für Einkaufsstraße

Reinickendorf. Das Bezirksamt bemüht sich darum, ab kommendem Jahr den Bereich Residenzstraße/Markstraße über das Städtebauförderungsprogramm des Senats "Aktive Zentren" zu fördern.

Wie aus einer Vorlage von Bürgermeister Frank Balzer und Baustadtrat Martin Lambert (beide CDU) für den Wirtschaftsausschuss der Bezirksverordneten am 7. Mai hervorgeht, hat der Bezirk gute Chancen, an Förderung für das Gebiet in Reinickendorf Ost zu kommen. Sieben Bereiche wurden in die engere Wahl gezogen, darunter eben die Residenz- und Markstraße. Aus diesen sieben Regionen sollen ab 2015 zwei bis drei neue Fördergebiete unterstützt werden.

Die Teilnahme Reinickendorfs an der Ausschreibung hatte die Zählgemeinschaft von CDU und Bündnis 90/Die Grünen in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) schon 2012 gefordert. Dieser hatte zunächst noch Residenz- und Scharnweberstraße zusammen in den neuen Fördertopf bekommen wollen. Jetzt konzentriert sich das Amt darauf, die Förderung für Residenz- und Markstraße zu bekommen. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung berücksichtigt für ihre Entscheidungen die Meinung von Senatswirtschaftsverwaltung sowie Fachleuten der Technischen Universität Berlin, der Industrie- und Handelskammer und des Handelsverbandes.

Image verbessern

In den Jahren 2008 bis 2013 hat der Senat 53 Millionen Euro in die Aufwertung von sechs Stadtteilzentren gesteckt, darunter zum Beispiel mehr als drei Millionen Euro für die Wilhelmstadt in Reinickendorfs Nachbarbezirk Spandau. Mit dem Fördergeld sollen insbesondere das Lebensgefühl und auch das Image der Gebiete verbessert werden. Laut Senatsangaben fließen rund 35 Prozent der Fördermittel in die Erneuerung von Spielplätzen und Grünflächen, 23 Prozent in die soziale Infrastruktur. Ebenfalls gefördert werden soll die lokale Wirtschaft. So setzen die Bezirke das Geld auch für Geschäftsstraßenmanagement und Hilfen für lokale Gewerbevereine ein.


Christian Schindler / CS
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