Noch 950 Jugendliche ohne Lehrstelle

Spandau. Nach dem Start des Ausbildungsjahres am 1. September sind in Spandau noch immer rund 950 Jugendliche ohne eine Lehrstelle.

Das teilte der Leiter vom Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit, Steffen Schellenberg, im Rahmen der Ausbildungswoche mit, die die SPD-Abgeordnete Burgunde Grosse in der vergangenen Woche organisierte. Allerdings, weiß Schellenberg auch, dass in in den ersten Wochen viele junge Leute noch in eine Ausbildung kommen. Erfahrungsgemäß blieben zwischen 80 und 100 Jugendliche übrig, „die wir dann nicht erreichen“, so Schellenberg weiter.

Mit der im Herbst zu gründenden Jugendberufsagentur soll dem entgegengewirkt werden, sagt Bürgermeister Helmut Kleebank (SPD). Als Vorsitzender der Trägerversammlung des Jobcenters Spandau hatte er sich dafür eingesetzt, dass Spandau einer von vier Bezirken wird, in denen die Jugendberufsagentur startet.

Ersoy Sengül von der Jobassistenz betonte im Gespräch mit der Abgeordneten Grosse, dass viele Jugendliche noch immer nichts von der Unterstützung der Arbeitsagentur bei der Ausbildungssuche wüssten. Die Jobassistenz Spandau bietet am Brunsbütteler Damm 75 immer montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr unabhängige Beratung zu Ausbildung und Beruf. Grosse appellierte zudem an Unternehmen, auch Jugendlichen mit schwächeren Schulnoten eine Chance zu geben. CS
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