Initiative feiert Teilerfolg: „Puppenspektakel“ als Dank für Unterstützung

Für sie geht es am Winterfeldtplatz noch bis Mitte 2018 weiter. (Foto: KEN)
Berlin: Puppentheater Hans Wurst Nachfahren |

Schöneberg. Mit einem „Puppenspektakel“ hat sich die Initiative „Kiezkultur – Rettet das Puppen-Theater am Winterfeldtplatz“ bei der Bevölkerung für deren Zustimmung zur Rettung des Kieztheaters bedankt.

Kommen, sehen, staunen hieß es am 16. Juli um die Mittagszeit. Die bekannten Berliner Puppenspielerinnen Christiane Klatt vom Puppentheater „etc“, Ute Kahmann und ihre Figurentheater sowie Kristiane Balsevicius mit dem Kobalt-Figurentheater Berlin sorgten für vergnügliche Augenblicke. Sie wurden musikalisch unterstützt von der Bläser-Band „Mapinguari“ der Leo Kestenberg Musikschule unter der Leitung von Rob Bauer und Birgitta Flick. Die Moderation des kleinen Fests hatte der Schauspieler und Stadtführer Ecki Hoffmann.

„Unsere Petition weist mehr als 15.500 Unterschriften für den Erhalt der Spielstätte auf“, so Cornelia Stauß, Dagmar Borowsky, Eva von Davier und Jochen Dannert von der Initiative. „Kiezkultur“ hatte im September 2014 auf der Internetplattform Openpetition.de eine Petition gestartet. Die Zeichnung ist beendet. Genau 15.754 Unterstützer fanden sich, 13.601 aus Berlin. Die Petition steht zur Übergabe an die Adressaten bereit.

Mietvertrag bis Mitte 2018 verlängert

Die Initiative hatte noch einen weiteren Grund zu feiern: Der Mietvertrag für Hans Wurst Nachfahren ist bis Mitte 2018 verlängert. Bis Ende des Jahres soll ein neues Konzept mit einem neuem Ensemble stehen. Denn die Gründer Siegfried Heinzmann und Barbara Kilian gehen in den wohl verdienten Ruhestand.

Gefeiert wurde am 16. Juli einstweilen „nur“ mit Prosecco. Champagner wird erst fließen, wenn das Puppentheater endgültig und langfristig gesichert ist. Nach wie vor gehe es darum, den neuen Eigentümer der Immobilie am Winterfeldtplatz zu überzeugen, „dass nur eine dauerhafte Lösung als Puppentheaterspielstätte die beste Lösung für das wunderbar komponierte Ensemble ist“, sagen die Sprecher der Bürgerinitiative.

Zum Ensemble gehören für „Kiezkultur“ das Puppentheater und das Café mit Sonnenterrasse, der angrenzende Spielplatz mit kleinem Park, die Schulen und Kitas, Altenheime und die Kirchengemeinde in der Umgebung, der Winterfeldtplatz und sein Wochenmarkt. KEN
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