Einrichtungen feierten mit Anwohnern und Besuchern das Frobenstraßenfest

Viel Leckeres wie frisch gepressten Orangensaft von der Kiezoase gab es beim Fest in der Frobenstraße. (Foto: KEN)
Berlin: Frobenstraßenfest |

Schöneberg. „Danke schön nach oben“, jubelte Sozialstadträtin Sibyll Klotz (Bündnis 90/Grüne). Es war warm und sonnig beim Frobenstraßenfest.

Ausgelassene Stimmung herrschte im „Bermuda-Dreieck“, wie Sibyll Klotz und ihr Team die Frobenstraße und umliegende Straßen nennen, weil sich hier für diesen durchaus schwierigen Kiez sehr wichtige soziale und Bildungseinrichtungen befinden. „Wir haben an dieser Stelle einen großen Schatz“, lobte Stadträtin Klotz.

Es sind das Nachbarschafts- und Familienzentrum und die Kita „Haus der Kinder“, beide in der Kurmärkischen Straße gelegen, sowie die Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung „Villa Schöneberg“ des Projekts „Outreach“ der mobilen Jugendarbeit. Sie haben das Fest vorbereitet.

Gefördert wurde es mit 1450 Euro aus dem Aktionsfonds des Bund-Länder-Programms „Soziale Stadt“ für 2016. Ein ganzes Netzwerk weiterer Einrichtungen, Interessengemeinschaften und Initiativen hatte mit Einfallsreichtum und liebevollen Details zum Gelingen beigetragen, darunter das Nachbarschaftszentrum Steinmetzstraße, das Quartiersmanagement Schöneberger Norden, die Volkshochschule, die Erziehungs- und Familienberatung des Pestalozzi-Fröbel-Hauses, der geriatrisch-gerontopsychiatrische Verbund, die Zwölf-Apostel-Kirchengemeinde, die IG Potsdamer Straße oder die deutsch-arabische Sprachschule Gibran.

Und so gab es ein fröhliches, buntes Treiben vor und zwischen den Ständen. Es gab Informationen, Delikatessen und Leckereien, Spiel- und Mitmachangebote für alle Generationen, eine Fahrradcodierung des Polizeiabschnitts und ein vielseitiges und buntes Bühnenprogramm mit Theater, Tanz und Gesang.

Robin Prater von Outreach konnte viele unterhaltsame Nummern anmoderieren. Das Bewegungstheater Friedenau zeigt eine Modenschau der etwas anderen Art: „Sehen und gesehen werden“. Die Kleinen vom „Haus der Kinder“ sangen und ließen den Hula-Hoop-Reifen tanzen. Die Eltern-Kind-Trommelgruppe der Leo Kestenberg Musikschule gab eine Kostprobe ihrer Rhythmus-Kunst. Die Seniorentheatergruppe „Die Sultaninen“ präsentierten ihr Stück „Verkehrssicherheit“. Großen Applaus erntete „Mina Babaei“, die Bauchtanzgruppe des Nachbarschafts- und Familienzentrums, bevor der Kinderchor „Faraschi“ seinen Auftritt hatte. Das Finale auf der Bühne bestritt der Eltern-Kind-Chor von Gibran.

„Alle sind sie gekommen.“ Jutta Husemann zog noch während des Fests eine erste positive Bilanz. Die Leiterin des Nachbarschafts- und Familienzentrums Kurmärkische Straße bedankte sich für das damit bewiesene Vertrauen in die Arbeit der Einrichtung.

Während Peter Pulm vom Quartiersmanagement Schöneberger Norden die Gelegenheit nutzte, um schon auf die Wahl des Quartiersrats am 16. November hinzuweisen, kündigte Charlotte Marx an, im Oktober in den Ruhestand zu gehen. „Das nächste Mal werde ich das Fest nicht hinter, sondern vor der Bühne erleben“, so die Leiterin der Kita „Haus der Kinder“. KEN
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