Kekse mit Rattengift: Fahndung nach Verteilerin

Spandau. Eine Frau soll am 2. Dezember im Wröhmännerpark mit Rattengift versetzte Kekse an einen jungen Mann und eine junge Frau verteilt haben. Die beiden mussten nach dem Verzehr in einem Krankenhaus behandelt werden.

Nach bisherigen Erkenntnissen sollen sich die 18-Jährige und ihr 20 Jahre alter Bekannter gegen Mittag im Wröhmännerpark aufgehalten haben, als sie mit einer unbekannten Frau ins Gespräch kamen. Bevor sich die Dame verabschiedete, soll sie beiden jeweils eine Tüte mit Waffelkeksen übergeben haben. Die Parkbesucher sollen dann einige Kekse gegessen und später über Übelkeit geklagt haben. Beide begaben sich in ein Krankenhaus, in welchem sie zur Beobachtung verbleiben mussten. Dort erstatteten sie Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung gegen die unbekannte Frau. Untersuchungen ergaben, dass sich Rattengift in den Keksen befand.

Die Frau wurde wie folgt beschrieben: 40 bis 50 Jahre alt, circa 150 bis 155 cm groß, schlank, bräunliche Haare mit „etwas Silbernem drin“, eventuell eine Haarspange. Sie sprach fließend Deutsch mit leichtem Aussprachefehler, und sie war mit einer schwarzen Hose bekleidet.

Hinweise zu der Frau nimmt die Kriminalpolizei der Direktion 2, Charlottenburger Chaussee 75, unter  46 64 27 11 00 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. Die Polizei empfiehlt, von Unbekannten keine Lebensmittel entgegenzunehmen. CS
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