St. Nikolai feiert drei Tage lang das Jubiläum

Das Gemälde "Spandauer Adelsmesse" von Carl Röhling am Kircheneingang zeigt den Übertritt von Kurfürst Joachim II. zum evangelischen Bekenntnis. (Foto: Nikolai)

Spandau. Die evangelische St. Nikolai-Kirchengemeinde feiert vom 31. Oktober bis zum 2. November in ihrem Gotteshaus auf dem Reformationsplatz und rund um die Kirche das 475. Jubiläum der Reformation in Spandau und der Mark Brandenburg.

Auf dem Reformationsplatz lädt an allen drei Festtagen ein Mittelaltermarkt unter dem Motto "Weg der Reformation" zum Besuch ein. Bei einer Zeitreise ins 16. Jahrhundert können Besucher einem Ablassprediger begegnen sowie mehr über Abendmahl, Heilige, Bibel, Kirchenmusik und Schule erfahren. Das Museum "Spandovia Sacra" am Reformationsplatz 12 präsentiert zudem bei freiem Eintritt seine Ausstellungen.

Start des Jubiläumsfestes ist am 31. Oktober, dem Reformationstag, um 11 Uhr mit einem Gottesdienst in der St. Nikolai-Kirche und der anschließenden Eröffnung des Mittelaltermarkts. Am 1. November lädt die Gemeinde um 12 Uhr letztmalig in diesem Jahr zu einer 20-minütigen Orgelandacht mit Psalmlesung in ihre Kirche ein. Die Orgel spielt der Leitende Kirchenmusik-Direktor Dr. Gunter Kennel. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird jedoch gebeten.

Um 16 Uhr beginnt am 1. November im Gotteshaus das Festkonzert "Ein feste Burg ist unser Gott". Zu hören ist Musik der Reformationszeit zum 475. Reformationsjubiläum in der Mark Brandenburg. Das "Bassano Ensemble Berlin" spielt Werke von Josquin Desprez, Johann Walter sowie Ludwig Senfl. Der Eintritt ist frei, eine Spende wird jedoch am Ausgang erbeten. Um 18 Uhr beginnt dann der Festgottesdienst zum Reformationsjubiläum.

Letzte Veranstaltung ist am 2. November um 11 Uhr ein Familiengottesdienst zum Reformationsjubiläum im Gemeindeteil Petrus in der Petrus-Kirche an der Grunewaldstraße 7.


Michael Uhde / Ud
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