Initiative feiert 25-Jähriges

Für ihr Engagement zeichnete Klaus Prosche (rechts) unter anderem Hans-Jürgen Schaal (Mitte) aus. (Foto: Christian Schindler)

Spandau. Rund 100 Ehrengäste feierten am 16. Oktober im Gotischen Saal der Zitadelle das 25-jährige Bestehen der Interessengemeinschaft Deutsche Marine.

Spandau ist als Marine-Standort eher unterentwickelt. Zwar spielt wegen der Havel die Schifffahrt eine wichtige Rolle, jedoch nicht unbedingt das Militär auf dem Wasser. Die Gründung der damaligen Interessengemeinschaft Bundesmarine (nach der Wiedervereinigung Deutsche Marine) hatte vielmehr mit der deutschen Teilung zu tun.

Der 2007 verstorbene Spandauer SPD-Politiker Fredy Stach, der Mitte der 1970er Jahre sowie von 1979 bis 1989 dem Abgeordnetenhaus angehörte und von 1989 bis 1999 Stadtrat für Jugend und Sport war, hatte 1987 eine Wehrübung der Marine besucht. Dabei erfuhr er vom Wunsch der Marine-Soldaten, mehr über Berlin und die damalige Situation der geteilten Stadt zu erfahren. Die Kontakte wurden enger, und 1989 folgte schließlich die Vereinsgründung.

Organisatorische Unterstützung kam schließlich vor allem aus der Spandauer Politik. Der langjährige Vorsitzende des Kreisverbandes Spandau des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Klaus Prosche, ist nach wie vor Kassierer des Vereins.

Vorsitzender des Vereins ist der ehemalige Richter am Bundesgerichtshof in Leipzig, Hans-Jürgen Schaal. Heute versteht sich der Verein als Mittler zwischen Marine und Gesellschaft.

Weitere Informationen über die Interessengemeinschaft gibt es im Internet unter www.ig-deuma.de.


Christian Schindler / CS
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