Verordnete setzen sich für Erhalt von Klinik-Bistro ein

Berlin: Vivantes Klinikum Spandau |

Hakenfelde. Wegen geplanter Umbaumaßnahmen soll das Bistro auf dem Gelände des Vivantes Klinikums, Neue Bergstraße 6, schließen. Die Bezirksverordneten wollen das Bistro für psychisch Kranke jedoch erhalten.

Der Antrag der CDU war in der BVV im Mai einstimmig beschlossen worden. Nach Informationen der Fraktion soll das Bistro, betrieben vom "Freundeskreis Integrative Dienste" (FID), aufgrund von Baumaßnahmen geschlossen werden. Für Patienten und Besucher des Krankenhauses, aber auch für die Beschäftigten wäre dies ein herber Verlust, heißt es in dem Antrag. Ziel der Anstrengungen müsse darum sein, ein Bistro an geeigneter Stelle zu erhalten.

Unterstützt werden Betreiber und Bezirksverordnete dabei vom CDU-Bundestagsabgeordneten und Vorsitzenden der CDU Spandau, Kai Wegner. "Ich habe mich nachdrücklich bei der Klinikleitung dafür eingesetzt, dass die Schließung des Bistros überdacht wird. Der Umbau des Klinikums muss nicht zwangsläufig dazu führen, dass der Bistrobetrieb ersatzlos gestrichen wird." Gegebenenfalls ließen sich auf dem Gelände Räume für den Weiterbetrieb finden.

Wie Günter Hengstermann, Bereichsleiter "Zuverdienst Spandau" beim FID informierte, würden damit 18 Arbeitsplätze wegfallen. Einen genauen Termin für die Schließung des Bistros gebe es aber noch nicht. Momentan würden noch Gespräche geführt, so Hengstermann.

Der FID, der in Spandau ein breites Spektrum an Hilfen für Menschen mit psychischen Erkrankungen und Suchterkrankungen anbietet, betreibt das Bistro in Haus 6 auf dem Klinik-Gelände seit 2007. Vivantes bestätigt, dass derzeit geprüft wird, ob die Therapie- und Unterbringungskapazitäten für psychiatrische Patienten auf Flächen erweitert werden, die bislang für das Bistro genutzt werden. Konkretere Auskünfte seien derzeit aber nicht möglich, so Pressereferentin Mischa Moriceau.


Ulrike Kiefert / uk
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