Bezirk drängt auf höhere Zuschüsse für die Sanierung von Sportstätten

Spandau. Für die Sanierung seiner Sportanlagen hat der Bezirk in diesem Jahr rund 900 000 Euro zur Verfügung. Das ist mehr Geld als im Vorjahr. Große Sprünge sind damit aber trotzdem nicht drin.

Um marode Sportstätten sanieren zu können, hat der Bezirk im laufenden Jahr 936 000 Euro vom Senat zur Verfügung. Das sind 166 000 Euro mehr als 2014. Der Bedarf ist deutlich höher.

Der Bezirk drängt seit Jahren auf höhere Zuschüsse. "Wir haben insbesondere bei den Sportplatzbelägen und in den Sanitärbereichen einen großen Sanierungsrückstau", sagt Sportamtsleiter Lars Marx.

2015 sollen vier größere Einzelmaßnahmen gefördert werden. In der Sportanlage Grüngürtel wird der Kunstrasenplatz saniert und der dritte Teilabschnitt der Umkleidensanierung begonnen. Gesamtkosten: 586 000 Euro. Das Helmut-Schleusener-Stadion soll einen Brunnen, eine automatische Beregnungsanlage und neue Trinkwasserleitungen bekommen. Und im Südpark werden der Brunnen fertig, ein Wasserspielplatz gebaut und die Wasserspielflächen reaktiviert. "Außerdem haben wir Mittel aus dem Sondervermögen ,Infrastruktur Wachsende Stadt‘ beantragt, um den Kauf eines Grundstücks am Brunsbütteler Damm im Bereich der Sportanlage Staaken West zu finanzieren", informiert Marx. Dort sind unter anderem zwei neue Sportplätze geplant. Außerdem würde der Bezirk gern das Grundstück am Lenther Steig mit der Robert-von-Siemens-Sporthalle kaufen.

Wegen der abnehmenden Mitgliederzahl in Sportvereinen will Sportstadtrat Gerhard Hanke (CDU) künftig Angebote, Kooperationen und Fusionen optimieren. Dazu soll es Zielgruppengespräche mit Vereinen einer Sportart geben. Zudem beabsichtigt das Bezirksamt, mit Sportvereinen "große Schlüsselverträge" abzuschließen, damit sie die Betreuung der Sportanlagen übernehmen können.


Ulrike Kiefert / uk
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