Buch mit Tragegriff: Weißenseer Kunsthochschule stellt sich vor

In diesem Buch stellt sich die Kunsthochschule Weißensee ausführlich vor. (Foto: Bernd Wähner)
Berlin: Kunsthochschule Weißensee |

Weißensee. Zwischen zwei weißen Deckeln mit Tragegriff präsentiert sich die Kunsthochschule Weißensee jetzt in Buchform. Auf 160 Seiten werden in der Publikation „weißensee kunsthochschule berlin“ alle Studiengänge, Fachgebiete und Lehrenden dieser Bildungseinrichtung vorgestellt.

Unter anderem erfahren die Leser mehr über die Studiengänge Bildhauerei, Bühnen- und Kostümbild, Malerei, Mode-Design, Textil- und Flächen-Design sowie Visuelle Kommunikation. Weiterhin werden in Wort und Bild zentrale Hochschuleinrichtungen wie die Werkstätten, die Bibliothek und die Kunsthalle am Hamburger Platz präsentiert. Natürlich ist auch mehr zu Kooperationen und Partnerschaften, zu internationalen Kontakten und zur Mart-Stam-Gesellschaft, dem Förderverein der Kunsthochschule, zu erfahren.

Die Hochschule wurde 1946 vom Metallbildhauer Otto Sticht zunächst als Kunstschule des Nordens gegründet. 1947 wurde sie staatlich anerkannt und in Hochschule für angewandte Kunst umbenannt. 1950 wurde Mart Stam Rektor und begründete das fächerübergreifende Grundlagenstudium.

Die Hochschule bezog 1956 die eigens für ihre Bedürfnisse hergerichteten Gebäude in der damaligen Straße 203 (heute Bühringstraße 20). Errichtet wurde das Gebäudeensemble von einem Team um den Bauhausarchitekten Selman Selmanagić. Es gehört zu den wenigen erhalten gebliebenen Werken des ehemaligen Architekturprofessors und zählt zu den bedeutenden Nachkriegsbauten Berlins.

1969 erhielt die Bildungseinrichtung den Namen Kunsthochschule Berlin, und seit Inkrafttreten des Einigungsvertrages heißt sie offiziell Kunsthochschule Berlin Weißensee. Seit 1990 nahm die Zahl der Studierenden stetig zu. Das aktuelle Wintersemester begann mit 857 Studierenden.

Einen umfassenden Überblick über die Bildungseinrichtung bietet nun das reich bebilderte neue Buch. Als Herausgeberin fungiert Leonie Baumann, die seit 2011 Rektorin ist. Die Redaktion übernahm Pressesprecherin Birgit Fleischmann. Das ungewöhnliche Design des Buches entwickelten Michael Rudolph und Andreas Töpfer, beide Absolventen des Fachbereichs Visuelle Kommunikation. BW

Bestellt werden kann das Buch auf www.kh-berlin.de/hochschule/buecher-kataloge.
0
Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.