Alte Bunker verraten ihre Geschichte: Hinweistafel an Wittenauer Straße kommt

Wittenau. Die historische Informationstafel vor den Luftschutzbunkern in Wittenau soll bald kommen. Der Verein „Berliner Unterwelten“ will sie aufstellen. Das Bezirksamt beteiligt sich finanziell.

Der Verein „Berliner Unterwelten“ hat sich bereit erklärt, die Organisation einer Informationstafel zur Geschichte der beiden Luftschutzbunker an der Wittenauer Straße zu übernehmen. Dazu zählen auch die Recherche, Hintergrundtexte und das Aufstellen der Tafel. Die Kosten trägt überwiegend der Verein. Der Bezirk beteiligt sich aber finanziell.

Initiiert hatte die Hinweistafel der CDU-Ortsvorsitzende Wittenau, Björn Wohlert. „Mit dieser Tafel können an diesem besonderen Ort die Erinnerungen an die NS-Zeit in Wittenau geteilt, wach gehalten und an die kommenden Generationen weitergegeben werden“, so Wohlert. Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) befürwortete einen entsprechenden Antrag der CDU und auf Vermittlung von Kulturstadträtin Katrin Schultze-Berndt (CDU) konnte nun der Verein für die Realisierung gewonnen werden.

Mit den Organisations- und Recherchearbeiten wollen die „Berliner Unterwelten“ noch in diesem Frühjahr beginnen. Bis zum 8. Mai und somit pünktlich zum 71. Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus soll die Infotafel dann stehen. Die zwei Luftschutzbunker wurden um 1940 nach Entwürfen von Albert Speer gebaut und gehören heute einem Privateigentümer, der die Bunker als Lagerhallen vermietet. Öffentlich zugänglich sind die gelisteten Kulturdenkmale damit auch künftig nicht. uk
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