Buddelei im Treptower Park: Besucher müssen Umwege in Kauf nehmen

Auf dem Bauschild werden die Pläne für den Parkumbau erläutert. (Foto: Ralf Drescher)

Alt-Treptow. Im Treptower Park haben die geplanten Umbauarbeiten begonnen. Seit Anfang Mai gibt es erste Einschränkungen für Parkbesucher.

"Wir haben mit dem Neubau des Hauptwegs zwischen S-Bahnhof und Parkplatz Rosengarten begonnen. Dafür musste er abgesperrt werden, Besucher sollten die Umleitung über den Treptower Hafen nutzen", erläutert Projektleiterin Kirsten Plietzsch vom bezirklichen Straßen- und Grünflächenamt. Die Absperrgitter stehen direkt am Parkzugang am S-Bahnhof, hier befindet sich auch das aktuelle Bauschild. Bis Mitte Juli soll der neue Weg fertig sein, er erhält in der Mitte Pflasterung und am Rand als eine Art Sommerweg eine wassergebundene Wegedecke. Für die Erneuerung des Sommerblumengartens werden gerade die Angebote mehrerer Firmen geprüft. Gleiches geschieht für den Bau der beiden Parkplätze am Rosengarten und am Restaurant Zenner. "Hier rechne ich mit dem Baubeginn Mitte Juni. Die beiden Parkplätze werden nacheinander erneuert, so dass immer ein Parkplatz für die Besucher zur Verfügung steht", versichert Projektleiterin Plietzsch.

Der Bezirk bemüht sich, die Bauarbeiten so zu organisieren, dass die Einschränkungen für die Nutzer möglichst gering bleiben. Einrichtungen wie "Zenner" und der Bootsverleih müssen jederzeit für Kunden zugänglich bleiben. "Ich hoffe aber, dass die Besucher unsere Baustellenabsperrungen respektieren und nicht über Zäune klettern oder Absperrungen beschädigen", sagt Kirsten Plietzsch.

Erste Arbeiten im Park waren fast unbemerkt über die Bühne gegangen. So wurde das marode Gärtnerhaus bereits abgerissen, und in der Nähe des Sommerblumengartens hat eine Spezialfirma bereits einen Tiefbrunnen zur Speisung der geplanten automatischen Bewässerungsanlage gebohrt.

Der Treptower Park wird mit Mitteln aus dem Programm "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" umgebaut, dafür stehen 13 Millionen Euro zur Verfügung. Bis Ende 2016 soll alles fertig sein.

Zum Projekt gehört auch der Bau von zwei Toilettenanlagen, eines Informationspavillons und eines Wasserwanderrastplatzes in der Nähe des Treptower Hafens. Anlieger und interessierte Bürger waren im vergangenen Jahr über die Umgestaltungspläne informiert worden. Auch die Berliner Woche berichtete.

Wissenswertes zum Projekt unter http://asurl.de/12jh

Ralf Drescher / RD
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