Neubau der Freud-Schule ab 2017: Entwurf geht aus Architektenwettbewerb hervor

Frische Architektur am Halemweg: Das Planungsbüro Bruno Fioretti Marquez präsentierte einen Entwurf, der die Jury überzeugte. (Foto: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung)

Charlottenburg-Nord. Fortschritt beim Neubau der Anna-Freud-Oberschule am Halemweg: Jetzt steht fest, dass das Planungsbüro Bruno Fioretti Marquez Architekten Berlin das Vorhaben gestalten darf.

Es setzte sich bei einem Wettbewerb gegen die Konkurrenz durch und lieferte einen „außerordentlich interessanten Entwurf mit großzügigen Lernlandschafen, Frei- und Sportlächen“, urteilt der SPD-Abgeordnete Frederic Verrycken. Und Senatsbaudirektorin Regula Lüscher sprach von einem Plan, „der die Besonderheiten der Aufgabe einer berufsbildenden Schule für Sozialwesen in gelungener Weise umsetzt.“

Auf dem knapp 18.000 Quadratmeter großen Schulareal entsteht neben dem Hauptgebäude auch eine Dreifach-Sporthalle mit Außenanlagen. Schon 2017 soll der Abriss des veralteten Bestandsbaus und der anschließende Neubau beginnen – und in nur vier statt der üblichen Acht Jahre könnte die neue Schule eröffnet sein. Denn es handelt sich um ein beschleunigtes Verfahren, das es so in Berlin noch nicht gab.

Insgesamt 50 Millionen Euro stehen bereit, um das Halemweg-Areal zu entwickeln. Dazu gehört auch der Abriss der früheren Poelchau-Oberschule zugunsten eines komplett neuen Wohnquartiers mit etwa 200 preisgünstigen Wohnungen mit Nettokaltmieten ab 6,50 Euro. tsc
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