Lange Nacht in Berlins Unterwelten: Verein feiert sein 20-jähriges Bestehen

Seit 20 Jahren erforschen und dokumentieren sie den Berliner Untergrund und machen ihn für die Öffentlichkeit zugänglich. (Foto: Berliner Unterwelten)

Berlin. In diesem Jahr wird der Verein "Berliner Unterwelten" 20 Jahre alt. Das soll gefeiert werden.

Am 17. Juni gibt es von 17 bis 2 Uhr an zehn Standorten, die an der U-Bahnlinie 8 zwischen den Bahnhöfen Paracelsus-Bad und Hermannplatz liegen, die "Lange Nacht der Unterwelten". Der Verein zeigt – von Nord nach Süd – folgende Anlagen: OP-Bunker Teichstraße (Paracelsus-Bad); ABC-Schutzanlage/Atombunker im U-Bahnhof Pankstraße; Bunker Blochplatz (Gesundbrunnen); S-Bahn-Museum in der ehemaligen U-Bahn-Toilette Behmstraße (Gesundbrunnen); Ausstellung Mythos Germania im U-Bahnhof Gesundbrunnen; Berliner Unterweltenmuseum im U-Bahnhof Gesundbrunnen, Flakturm Humboldthain (Gesundbrunnen); AEG-Versuchstunnel/erster U-Bahntunnel Deutschlands (Voltastraße); Gewölbe der ehemaligen Oswald-Berliner-Brauerei (Bernauer Straße); Fichtebunker (Schönleinstraße).

Die verschiedenen Orte erzählen von der Entwicklung Berlins zur Industriemetropole Europas, vom Aufbau der unterirdischen Infrastruktur, vom Größenwahn der Nationalsozialisten und ihrem Projekt „Germania“, vom Überleben im Schutz der Bunker während des Zweiten Weltkrieges, von der Teilung der Stadt und den Mauerdurchbrüchen unter Tage. Die Besucher können sich in den Anlagen weitgehend frei bewegen und diese selbständig erkunden. Mitarbeiter und Vereinsmitglieder beantworten gern Fragen. An verschiedenen Standorten ist für ein Imbissangebot gesorgt.

Das Kombi-Ticket für alle zehn Orte gibt es im Vorverkauf zum Preis von 20, ermäßigt 15 Euro, freier Eintritt für Kinder unter zehn Jahren) bei www.reservix.de (plus Gebühr) oder im Ticket- und Buchshop, Brunnenstraße 105, ohne Gebühr. Am Veranstaltungstag ist der Shop von 9 bis 0.30 Uhr geöffnet. sim

Weitere Informationen gibt es auf www.berliner-unterwelten.de.
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