Gedenken an die Befreiung

Köpenick. Am 23. April 1945 befreite die Rote Armee Köpenick. Zwei Tage zuvor hatten sowjetische Panzer die Ortsteile Rahnsdorf und Friedrichshagen erreicht. Einige mutige Bürger konnten die sinnlose Zerstörungswut von Waffen-SS und Volkssturm stoppen. Die Pfarrersfrau Alide Ratsch verhinderte die Aufstellung einer Volkssturm-Kanone und so den Beschuss der Altstadt. Ähnliches erreichten Frauen aus Uhlenhorst und anderen Ortsteilen. Einige retteten die Lange Brücke beziehungsweise entfernten Zündschnüre am Spreetunnel und an der Wernsdorfer Schleuse oder verhinderten mit weißen Fahnen weitere Kämpfe und Zerstörungen. Eine Gedenkkundgebung zum 70. Jahrestag der Köpenicker Befreiung findet am 23. April ab 17 Uhr auf dem Platz des 23. April an der Bahnhof, Ecke Lindenstraße statt. Um 18.30 Uhr beginnt in der Freiheit 15 ein Befreiungskonzert mit Karsten Troyke und dem Trio Scho. Eintritt zehn Euro. Es wird um Kartenreservierung unter vvk-23april@gmx.de oder 657 14 67 (Donnerstag 15 bis 17 Uhr) gebeten.


Silvia Möller / sim
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