Immer mehr Müllecken im Bezirk:

Marzahn-Hellersdorf. Immer mehr Müll wird im Bezirk illegal entsorgt. BSR und Umweltamt kommen kaum noch nach, die Schandflecke zu beseitigen.

Die Meldungen von illegalen Müllablagerungen haben sich in diesem Jahr sprunghaft erhöht. Wurden in den zurückliegenden Jahren im Durchschnitt pro Monat knapp 50 solcher Schandflecke im Bezirk gemeldet, stieg die Zahl bis Anfang August dieses Jahres auf rund 60 pro Monat an.

Die Spur der illegalen Müllentsorger zieht sich durch den gesamten Bezirk. Sogar die Marzahner Promenade ist davon betroffen. Ein Schwerpunkt im Norden ist das Gewerbegebiet um die Bitterfelder Straße. Besonders im Hornoer Ring und im Hellersdorfer Weg fanden sich zahlreiche Müllhaufen. Bauschutt und Gewerbeabfälle werden auch häufig im Pyramidenweg und der Frank-Zappa-Straße abgeladen. Gartenabfälle landen vielfach einfach an den Rändern der Cecillienstraße und der Oberfeldstraße. Zahlreiche Säcke mit Gartenabfällen fand das Ordnungsamt auch nahe der Kleingartenanlagen in der Dahlwitzer Straße und im Griebenweg.

Das Straßen- und Grünflächenamt versucht dem Müll entgegen zu wirken, indem es für die Entsorgung oft genutzte Fläche bepflanzt und umzäunt. Das ist in diesem Jahr im Kressenweg und in der Heerstraße geschehen. Das Ordnungsamt steht im engen Kontakt mit der BSR und dem Umweltamt, um gemeldete Dreckecken so schnell wie möglich zu beräumen.

„Die Leute wollen auf diesem Wege Geld sparen“, erklärt Christian Gräff (CDU), Stadtrat für Stadtentwicklung. Deshalb sei das Problem nur schwer zu beheben. Der Bußgeldkatalog des Landes Berlin sieht lediglich Geldstrafen zwischen zehn und 35 Euro vor. hari
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