Blick nach vorn: Was bei Übelkeit im Auto hilft

Für viele Kinder gehört es zum Alltag, doch auch einige Erwachsene leiden unter Übelkeit beim Autofahren.

Das liegt daran, dass das Auge Bewegungen registriert, von denen das Gleichgewichtsorgan im Ohr nichts merkt. Das Gehirn kann die Einflüsse nicht zuordnen, und dem Passagier wird unwohl. Bis zum Erbrechen kann es gehen.

"Nach vorne aus dem Auto zu schauen, kann helfen", sagt Thomas Aßmann, Internist aus Lindlar. Nicht gut ist es, aus dem Seitenfenster zu gucken. Denn dort rauscht die Landschaft vorbei, was das Schwindelgefühl eher verstärkt. Der Griff zum Buch ist ebenfalls keine clevere Ablenkungsidee.

Wird einem Beifahrer während der Fahrt schlecht, sollten Autofahrer rasch eine Pause einlegen. "Das Gleichgewichtsorgan muss dann erstmal zur Ruhe kommen", erläutert Aßmann. Gegen die Symptome der Reisekrankheit sei Ingwer – etwa als Kapsel oder pur – ein bewährtes Mittel. Manche Medikamente wirken auch, haben aber Nebenwirkungen: "Sie machen müde. Damit ist man nicht mehr fahrtauglich", sagt Aßmann.
dpa-Magazin / mag
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