Defekte Stoßdämpfer gefährden Assistenzsysteme

Defekte Stoßdämpfer können negative Auswirkungen auf die Funktion von Antiblockiersystem (ABS), Schleuderschutz (ESP) und Antriebsschlupfregelung (ASR) haben. Zudem würden sich dem TÜV Süd zufolge die Fahreigenschaften insgesamt verschlechtern.

Der Wagen bricht in Kurven oder bei Ausweichmanövern viel schneller aus, der Bremsweg verlängert sich ab Tempo 80 um zwei bis drei Meter, und es kommt früher zu Aquaplaning. Die TÜV-Experten raten, die Stoßdämpfer ab und zu von einer Werkstatt überprüfen zu lassen. Intakte Stoßdämpfer sorgen dafür, dass die Fahrzeugräder in möglichst allen Fahrsituationen am Boden bleiben. Die Federn fangen Schläge durch Unebenheiten in der Straße ab. Anzeichen für verschlissene Dämpfer können laut TÜV Süd ungleichmäßig abgefahrene Reifen, Ölspuren an den Stoßdämpfern, Vibrationen im Lenkrad, ein Poltern in den Radkästen und schlechter Geradeauslauf sein. Dazu kommen eine hohe Seitenwindanfälligkeit oder starke Senkbewegung beim Bremsen und anschließendes Nachschwingen des Fahrzeugs.


dpa-Magazin / mag
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