So erkennt man eine gute Fahrschule

Engagierte Fahrlehrer begleiten Motorradfahrschüler möglichst oft auf einer eigenen Maschine statt mit dem Auto. (Foto: ifz)

Eine gute Fahrausbildung ist für Biker wichtig. Sie haben schließlich keine Knautschzone - schon kleine Unfälle können deshalb schwerwiegende Folgen für sie haben.

Das Institut für Zweiradsicherheit (ifz) rät angehenden Motorradfahrern, bei einem Gespräch in der Fahrschule ein paar Qualitätsmerkmale zu überprüfen:

  • Werden spezielle Theorieinhalte für Zweiradfahrer gesondert vermittelt? Die Ausbildungsordnung schreibt laut dem ifz neben dem allgemeinen Theorieteil Extraunterricht für Zweiradfahrer vor.
  • Wer sich für die Ausbildung keine eigene Schutzkleidung kaufen möchte, sollte klären, ob die Schule diese stellt. Dazu gehören Helm, Hose und Jacke mit Protektoren, Nierengurt, Handschuhe und Stiefel.
  • Der Fahrlehrer sollte besser auf dem Motorrad statt im Auto bei den Praxistouren mitfahren. So kann er Grundübungen selbst demonstrieren oder bei Überlandfahrten auf kurvigen Strecken als Vorbild vorausfahren.
  • Passt die Fahrschulmaschine zur Körpergröße des Fahrers? Angehende Fahrschüler sollten beim Vorgespräch schon mal Probe sitzen.
  • Bildet sich der Fahrlehrer weiter? Laut dem ifz sollte die letzte Zweiradfortbildung nicht länger als vier Jahre her sein.
Bei der Suche nach einer guten Fahrschule kann auch das Qualitätssiegel "Zweirad-Fahrschule" helfen. Damit zeichnet das ifz Betriebe mit hohen Ansprüchen an die Ausbildung von Motorradfahrern aus. Je nach Qualifikation des Betriebs werden drei bis fünf Sterne vergeben.


dpa-Magazin / mag
0
Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.