Berliner Architekten bauten schönste Schule der Welt

Die Architekten vom Büro Grüntuch Ernst sind für ihren Madrider Schulneubau beim Weltarchitekturfestival mit dem Titel „Schönste Schule der Welt“ ausgezeichnet worden. (Foto: Celia de Coca)

Mitte. Das renommierte Architekturbüro Grüntuch Ernst Architekten, mit Sitz an der Auguststraße in Mitte, ist beim Weltarchitekturfestival für seinen Schulneubau in der spanischen Hauptstadt ausgezeichnet worden.

Die Deutsche Schule Madrid ist von einer internationalen Jury zur „schönsten Schule der Welt“ gekürt worden. Als größte „zivile Auslandsbaumaßnahme des Bundes in den vergangenen Jahren“ war die Schule vor einem Jahr von Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier und dem spanischen Bildungsminister Iñigo Méndez de Vigo eröffnet worden.

Das Berliner Architekturbüro Grüntuch Ernst war aus einem vom Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung ausgelobten Realisierungswettbewerb als Sieger hervorgegangen. Der lichtdurchflutete und futuristische Schulneubau war in nur drei Jahren Bauzeit für rund 65 Millionen Euro errichtet worden. „Die Schule ist nicht nur schön, sondern auch klimafreundlich“, sagte Bundesbauministerin Barbara Hendricks zu dem „bemerkenswerten Titel“. Die „schönste Schule der Welt“ ist energieeffizient und setzt weitgehend auf erneuerbare Energien. So kommen Thermolabyrinthe unterhalb der Gebäude, Fotovoltaik-Anlagen, Solarthermie und ein Blockheizkraftwerk zum Einsatz.

In der Superschule lernen 1500 Schüler in der Grund- und Oberschule. Es gibt eine Kantine, Cafeteria, Aula, eine Vierfachturnhalle sowie einen Kindergarten für 300 Kinder. DJ
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