Frieren macht anfälliger

Der Körper kämpft permanent gegen Bakterien. Das schützt uns vor Krankheiten, erklärt Stephan Bernhardt vom Hausärzteverband Berlin und Brandenburg. Friert man, ist es für den Körper schwerer, alle Bakterien abzuwehren. Wenn es schnell gehen muss, bleibt fürs Föhnen der Haare manchmal keine Zeit. Das kann kalt werden. Wer mit nassen Haaren rausgeht, wird krank, glauben deshalb auch viele. Aber: "Krank wird man nicht durch nasse Haare, sondern durch Bakterien", erklärt Bernhardt. Ist das Abwehrsystem stark genug, hätten die Bakterien auch bei nassen Haaren keine Chance. Außerdem sei es Gewöhnungssache: Wer oft mit nassen Haaren rausgeht, gewöhnt seinen Körper daran, dass er Wärme über den Kopf verliert. Etwas kommt es auch darauf an, was man sich einredet, wie Bernhardt sagt: "Wer fest an eine Erkältung denkt, wenn er mit nassen Haaren rausgeht, bekommt auch eine."
dpa-Magazin / mag
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