Auf den Spuren der Roten Kapelle

Mitte. In der Bernhard-Weiß-Straße 6, dem Sitz der Senatsverwaltung für Bildung, Forschung und Jugend, ist die Ausstellung "Widerstand und Zivilcourage - auf den Spuren der Roten Kapelle" zu sehen.

Unter "Rote Kapelle" fasste die Gestapo unterschiedliche Widerstandsgruppen zusammen. Vor 70 Jahren wurden in diesem Haus Mitglieder der "Roten Kapelle" von den Nazis ermordet. Mehr als 120 Gegner des Naziregimes waren im September und Oktober 1942 von der Gestapo-Sonderkommission "Rote Kapelle" festgenommen worden. Am 13. Mai vor 70 Jahren wurden 13 Mitglieder der "Roten Kapelle" hingerichtet. Die meisten Frauen der "Roten Kapelle" waren in Einzelzellen im fünften Stock des Polizeipräsidiums am Alexanderplatz eingesperrt. Heute ist die "Rote Kapelle" Synonym für Mut, Zivilcourage und für engagiertes Eintreten für Menschenrechte. Schulen und Straßen tragen die Namen dieser Nazigegner wie zum Beispiel Hans und Hilde Coppi, Harro Schulze-Boysen oder Arvid Harnack.

Die Wanderausstellung ist von der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in der Stauffenbergstraße erarbeitet worden und bis zum 31. Mai Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr zu besichtigen. Der Eintritt ist frei.

Dirk Jericho / DJ
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