Lesbisch-schwules Stadtfest erwartet Tausende Besucher

Zum 21. Mal lädt das lesbisch-schwule Stadtfest zum Mitfeiern ein. (Foto: Regenbogenfonds)

Schöneberg. Seit Ende Mai weht über dem Nollendorfplatz wieder die Regenbogenfahne. Das große lesbisch-schwule Stadtfest findet am 15. und 16 Juni statt.

Unter dem Motto "Gleiche Rechte für Ungleiche!" erwartet das Stadtfest des Regenbogenfonds am Sonnabend und Sonntag jeweils ab 11 Uhr auch dieses Jahr wieder Hunderttausende Besucher. Auf den Bühnen wird ein buntes Programm geboten. Neben kulinarischen Köstlichkeiten und vielen Verkaufsständen wird es auch wieder ein umfangreiches Informationsangebot von lesbischen, schwulen, bisexuellen und transidentischen Projekten, Vereinen und Organisationen geben.Auf 20 000 Quadratmetern Fläche präsentieren sich in der Motz-, Eisenacher, Fugger- und Kalckreutstraße die sieben Stadtfest-Welten: Aidswelt, Filmwelt, Politikwelt, Radiowelt, Reisewelt, Sportwelt und Wellness- und Gesundheitswelt. Das ist ein breites Spektrum lesbischer, schwuler, bisexueller und transidentischer Projekte, Vereine und Organisationen.

Für Unterhaltung sorgen die fünf Bühnen der Radiosender Kiss FM 98,8 mit dem Beat von Berlin, die "Connection-Bühne" mit House und Techno, die "FrauenLesbenTrans*Bühne" und "Queere Medien" mit einem Mix der lesbisch-schwulen Kleinkunstszene.

Publikumsmagnet wird die Hauptbühne an der Eisenacher, Ecke Fuggerstraße sein. Zu den absoluten Höhepunkten gehört wieder die Promi-Talkshow "Das wilde Sofa". Gerhard Hoffmann und seine bezaubernden Assistentinnen Tilly Creutzfeldt-Jakob und Giselle dApricôt prüfen am Sonnabend von 15 bis 16 Uhr Gäste aus Politik und Kultur auf Herz und Nieren.

Mit Biergärten, Cocktailbars, Bühnen und Dancefloors wird an diesem Wochenende die Gegend um den Nollendorfplatz zu Berlins beliebtester Partymeile. Das bunte und schrille Programm geht am Sonnabend bis 23 Uhr und am Sonntag bis 22 Uhr.

Die Parade zum Christopher-Street-Day zieht am 22. Juni unter dem Motto "Schluss mit Sonntagsreden - Demonstrieren, Wählen, Verändern" vom Kurfürstendamm über den Nollendorfplatz und die Siegessäule zum Brandenburger Tor. Der Regenbogenfonds hat seinen Ursprung in der Gründung der konzertierten Aktion lesbisch-schwuler Wirte in Berlin im Jahr 1992. Darin hatten sich 25 schwule Wirte zusammengeschlossen. Mit gemeinsamen Aktionen wollten sie sich gegen Gewalt und für mehr Selbstbewusstsein und Entschlossenheit einsetzen. Das erste Lesbisch-Schwule Stadtfest fand im Sommer 1993 unter dem Motto "Gemeinsam sicher leben" statt.

Weitere Infos: www.regenbogenfonds.de

Klaus Tessmann / KT
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