Planungswettbewerb für Axel-Springer-Campus gestartet

Mitte. Die Axel Springer AG will gegenüber ihrer Konzernzentrale auf dem freien Grundstück zwischen Schützenstraße, Axel-Springer-Straße, Zimmerstraße und Jerusalemer Straße ein visionäres Bürohaus errichten.

Erste Pläne für den Axel-Springer-Campus wurden am 5. Juni im BVV-Bauausschuss vorgestellt. Deutschlands innovativstes Medienunternehmen (Bild, B.Z., Berliner Morgenpost, Welt) hat jetzt einen Planungswettbewerb für den neuen Medien-Campus an der Grenze zwischen Kreuzberg und Mitte gestartet. Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender der Axel Springer AG, hat Ende Mai rund zwanzig internationalen Architektenbüros und Avantgarde-Architekten die Vision des ersten Axel-Springer-Gebäudes im Gebiet des ehemaligen Ost-Berlins vorgestellt. Die Architekten haben die Aufgabe, "ein Gebäude zu errichten, das bezüglich Funktion, Nutzung und Atmosphäre neue Standards setzen wird und bahnbrechende neue konzeptionelle Ansätze enthält, in dem die Bedeutung von Raum, Flur, Treppe und Stockwerk neu erfunden wird", heißt es in der Beschreibung. Vor allem die digitalen Angebote des Unternehmens sollen in dem Neubau integriert werden.

"Das Gebäude soll nicht nur überwältigend schön sein, sondern auch der Frage nachgehen: Was bedeutet ein Büro in einer mobilen Arbeitswelt, die Büros eigentlich nicht mehr braucht?", so Mathias Döpfner.

Das Campus-Projekt solle eine Schlüsselrolle für die digitale Transformation des Springer-Konzerns einnehmen, die digitalen Tochterunternehmen ins Zentrum des Unternehmens rücken und mit den traditionellen Marken des Hauses vernetzen. Im Medienhaus der Zukunft werden etwa 3500 Gemeinschafts-Arbeitsplätze entstehen. Für den "Dialog mit der Öffentlichkeit" sollen Konferenzräume, Restaurants und die Dachterrasse für Besucher offen sein.

Für den Axel-Springer-Campus muss voraussichtlich der vor 14 Jahren festgesetzte Bebauungsplan geändert oder angepasst werden. Der B-Plan sieht eine Mischung aus Läden, Restaurants und Büros sowie einen möglichst hohen Wohnanteil vor. Ursprünglich sollte das gesamte Areal als Grünfläche festgesetzt werden.


Dirk Jericho / DJ
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