Fußball-Fankneipen (Teil 1): Das Alois S.

Fußball gucken im Alois S. in Prenzlauer Berg: familien- und raucherfreundlich zugleich. (Foto: Lange)

Prenzlauer Berg. Spätestens seit der Weltmeisterschaft 2006 hat sich Berlin den Ruf eines Fankneipen-Mekkas erarbeitet.

Spieltag für Spieltag finden sich unzählige Fußballfans zwischen Tresen und Leinwand ein, um gemeinsam mit dem Vereinen ihres Herzens zu fiebern. So auch im "Alois S." an der Senefelder Straße 18. Hier, mitten in Prenzlauer Berg, hat sich bereits Anfang des Jahrtausends eine grün-weiße Enklave entwickelt. Für Anhänger des SV Werder Bremen ist die Tapas-Bar seither die Anlaufstelle schlechthin in der Hauptstadt.

Zu Bremer Champions-League-Zeiten empfing Inhaber Lothar Heer, seines Zeichens glühender Bayern-Fan, bis zu 150 Gäste. Fußball gehörte jedoch bereits seit der Eröffnung 2000 fest zu seinem Konzept. "Wir haben schon Spiele gezeigt, als der Laden noch im Rohbau war", erzählt er. Auf Bitten einiger Bremer hatten Spiele des SV Werder Bremen ab 2001 Priorität. Bald darauf entstand aus einer kleinen Werder-Gemeinde der Fanclub "Fischmob Berlin".

Dass das Alois S. einen Besuch wert ist, liegt auch am gastronomischen Angebot: Drei verschiedene Biere vom Fass, eine große Auswahl alkoholfreier Getränke und Bocadillos gegen den Hunger stehen auf der Karte. Und das Alois S. ist übrigens auch für Familien geeignet. Ein Schritt durch den Seiteneingang genügt, schon befindet man sich auf dem direkt angrenzenden Spielplatz mit Schaukeln und Tischtennisplatten.

Alois S., Senefelder Straße 18, 10437 Berlin, S-Bahn: Prenzlauer Allee, Homepage: www.aloiss.de

Fußball-Woche / JL
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