Arbeiten mit Gegenlicht

Fotografen können sogar Gegenlicht zur Gestaltung ihrer Bilder nutzen - etwa um Silhouetten festzuhalten.

Solche Aufnahmen profitieren von einem hohen Kontrast mit intensivem Schwarz bis hin zu überstrahlten, nahezu weißen Flächen, erklärt der Photoindustrie-Verband. Nicht ganz leicht sei es allerdings, bei Gegenlicht richtig zu belichten. Um das gewünschte Bildergebnis zu erzielen, empfiehlt sich eine ganze Belichtungsreihe für jedes Motiv. Ein zweiter unerwünschter Effekt bei Gegenlichtaufnahmen ist eine Verminderung des Kontrastes. Hochwertige Objektive begegnen diesem Phänomen mit einer integrierten Gegenlichtblende. Ist keine Blende eingebaut, lässt sich diese mit speziellen Tuben aus Metall oder Kunststoff (Aufschraub- oder Bajonettanschluss) sowie faltbaren Gummiblenden (zum Aufstecken) nachrüsten. Damit es nicht zu Abschattungen (Vignettierungen) an den Bildrändern kommt, sollte die Blende an die Brennweite des Objektivs angepasst sein. Da die Gegenlichtblende in das Bild optischer Durchsichtsucher hereinragen kann, lohnt sich vor dem Kauf das Ausprobieren.


dpa-Magazin / mag
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