Lichtempfindlichkeit nicht hochregeln

Kompaktkamera-Qualität können Smartphones nur liefern, wenn die Rahmenbedingungen stimmen.

Dazu zählen gutes Licht, keine zu hohen Motivkontraste und ein möglichst niedrig eingestellter ISO-Wert, berichtet die Zeitschrift "c’t Digitale Fotografie". Eher keine gute Idee ist es, eine höhere Lichtempfindlichkeit zu wählen. In der Regel lässt sich der sogenannte ISO-Wert zwar bis auf 800 erhöhen. Die Experten raten aber, nach Möglichkeit immer bei ISO 100 zu bleiben, um das Bildrauschen zu bändigen. Auch die Digital-Zoom-Funktion von Smartphones lässt man besser ungenutzt, weil sie nur unscharfe Ausschnittsvergrößerungen liefert. Um besonders bei schlechteren Lichtverhältnissen unscharfe Bilder zu vermeiden, lohnt es sich beim Fotografieren auch, das Smartphone auf eine stabile Unterlage aufzusetzen oder eine Handyklemme mit Stativ zu nutzen. Stets sauber sollte das Objektiv sein. Schon ein Fingerabdruck kann die Bildqualität massiv schmälern.Das Grundproblem von Handykameras: Kleine Linsen können einfach weniger Licht einfangen als große. Und das wenige eingefangene Licht muss dann oft noch verstärkt werden. Dabei wird leider nicht nur die Bildinformation herausgearbeitet, sondern auch das Rauschen. Außerdem können kontrastreiche Motive den Dynamikumfang des Sensors übersteigen, was sich etwa darin äußert, dass Grau- und Schwarzverläufe zu einem einheitlichen Schwarz werden.


dpa-Magazin / mag
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