Suche nach diesjährigen Red Dot-Gewinnern bereits in vollem Gange

Die Early Bird-Anmeldephase für den international renommierten Red Dot Award: Design Concept neigt sich ihrem Ende. Bis zum 29. Januar 2014 können Designbüros, Unternehmen, Universitäten und andere Kreative Prototypen ihrer Gestaltungsideen als erste Wettbewerbsteilnehmer einreichen und so eine zeitnahe Beurteilung ihrer Konzepte veranlassen.

Das frühe Einreichen neuer Designideen ist unter anderem aufgrund der enormen Anzahl der Bewerbungen von Vorteil. Im vergangenen Jahr hatte die Jury, bestehend aus einem Team jährlich wechselnder, international bekannter Design-Experten, weit über 4000 eingereichte Design-Ideen auf Umweltverträglichkeit, Nutzen und Innovation geprüft. In mittlerweile 29 verschiedenen Kategorien können Teilnehmer mit dem Qualitätssiegel ausgezeichnet werden und so zum Leitbild der Branche avancieren. Nicht nur das Renommee unter Kollegen erhöht sich mit der Preisverleihung am 26. September 2014, sondern auch die Prominenz des gekürten Produktes. Dieses wird zusätzlich im Essener Red Dot Design Museum für mindestens ein Jahr ausgestellt.

Im Oktober vergangenen Jahres war das Konzerthaus Berlin Gastgeber der Red Dot Gala. In Bezug auf Kreativität ist die Hauptstadt die unumstrittene Nummer eins in Deutschland und so war es nur passend, dass dort die Best of the Best-Preisträger des Designpreises ausgezeichnet wurden. Erneut stand dabei das in Hamburg ansässige Unternehmen Beiersdorf im Rampenlicht und konnte die internationale Jury überzeugen. Bereits seit 1955 wird der Red Dot Design Award vergeben, anfangs noch durch den eingetragenen Verein „Industrieform“. Professor Dr. Peter Zec verpasste der Auszeichnung für herausragende Designqualität schließlich im Jahr 1992 einen moderneren Anstrich: die Geburtsstunde des Red Dot Awards. Während zunächst nur eine Auszeichnung in der Kategorie Product Design verliehen wurde, wurden im Laufe der Jahre weitere Rubriken eingeführt, darunter Auszeichnungen für das Kommunikationsdesign im Jahr 1993 und in Design Concept 2005. Eingereicht werden heute sowohl Produkte von etablierten wie auch von unbekannten Unternehmen aus 57 verschiedenen Ländern.

Entsprechend besteht auch seitens der Medien großes Interesse an der Veranstaltung, sodass im Anschluss an die Auszeichnung im Rahmen der „Design Innovationen“ alle prämierten Produkte für jedermann zugänglich gemacht werden. Aber nicht nur das öffentliche Interesse, sondern vor allem die Tatsache, dass der Red Dot Design Award eine international begehrte Auszeichnung für Design-Qualität darstellt, macht ihn bei Designern und Unternehmen gleichermaßen beliebt.

Die Beiersdorf AG gehört dabei zu den renommiertesten deutschen Unternehmen, die mit dem Red Dot Design Award ausgezeichnet wurden. Bereits 2011 war das besonders für die Hautcreme Nivea bekannte Traditionsunternehmen erfolgreich und auch bei der letzten Verleihung ging Beiersdorf als Gewinner hervor. In der Kategorie Design Language führte kein Weg an der Traditionsmarke Nivea vorbei, die für herausragende Arbeiten mit dem Red Dot Award: Best of the Best ausgezeichnet wurde. Dabei stand insbesondere das Design der Verpackung im Mittelpunkt. Dieses spiegelt, obwohl es modernisiert wurde, noch immer diejenigen Werte wider, für die die Marke seit jeher steht – Familie, Pflege und Vertrauen. Natürlich wurde das Verpackungsdesign nicht komplett geändert, sondern behutsam überarbeitet. Stets orientierte man sich bei der Umgestaltung an der Markengeschichte und der klassischen Nivea Dose. Für die Marke charakteristische Elemente, allen voran die unverwechselbare Farbkombination Blau-Weiß sowie die Kreisform der Dose, die den Nivea-Schriftzug umschließt, wurden beibehalten. Somit stellen sich immer noch sofort Assoziationen mit dem Produkt ein, die aufgrund der langen Markengeschichte bei vielen Konsumenten bis in deren Kindertage zurückreichen. Die erneute Prämierung von Nivea ist also nicht zuletzt einer konsequenten Markenstrategie in Bezug auf das Design des Produktes zu verdanken. Die Neuausrichtung der Produktlinie wurde 2010 vom ehemaligen Vorstandsmitglied Markus Pinger in die Wege geleitet und für die Zukunft geprägt, denn seit seiner Hauptverantwortlichkeit für die Marken- und Wertschöpfungskette lag der Schwerpunkt von Nivea wieder klar auf der Hautpflege-Linie.


Ratgeber-Redaktion
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