Edelstein mit Lücken: Wohnungen im Libeskind-Wohnhaus frei

Berlin: Sapphire |

Mitte. Sechs Monate nach Fertigstellung des Sapphire getauften Luxus-Gebäudes an der Chausseestraße 43 sind noch ein paar Wohnungen zu haben.

„Luxusdomizil im Erstbezug“ bietet die Immobilienfirma Ziegert in Zeitungsanzeigen an. Gesucht werden Mieter, die „in einem inspirierenden Unikat, das höchsten Repräsentationszwecken gerecht wird“, residieren möchten. In dem extravaganten Wohnpalast direkt gegenüber der neuen BND-Zentrale sind ein halbes Jahr nach Fertigstellung aktuell fünf Drei-Zimmer-Wohnungen frei, wie André Schlüter von der Maklerfirma Ziegert sagt, die sich um die Nobelimmobilie kümmert. Anscheinend ist es nicht so einfach, Mieter für Kaltmieten bis 28 Euro zu finden.

Alle 72 Wohnungen im ersten Wohngebäude des amerikanischen Stararchitekten Daniel Libeskind in Deutschland sind verkauft. Das Haus mit seinen diagonalen Fassadenelementen, schrägen und gekippten Fronten und spitzen Auskragungen wurde Sapphire getauft, weil es an einen geschliffenen Edelstein, einen Saphir, erinnert. Je nach Lichteinfall funkelt die Keramikfassade mit Titanium-Beschichtung anders. Wegen der internationalen Vermarktung wird die Wohnskulptur in englischer Schreibweise als Sapphire vermarktet. Etliche Wohnungskäufer (zwischen 4150 und 15000 Euro pro Quadratmeter) haben einen Teil des Libeskind-Kunstwerks als Kapitalanlage erworben und vermieten. DJ
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