Für ein offenes Neukölln: Festival: Wer möchte mitmachen?

Neukölln. Mitte Juli findet das große Nachbarschaftsfestival „Offenes Neukölln“ statt. Initiativen und Vereine, die sich beteiligen wollen, können sich ab sofort melden.

Gefeiert wird von Freitag bis Sonntag, 14. bis 16. Juli. Veranstaltungen sind im gesamten Bezirk geplant – vom Landwehrkanal bis Rudow, vom Hermannplatz bis zur Hufeisensiedlung. Viele Teilnehmer haben sich schon angekündigt, darunter das Grips-Theater.

Auf dem Programm stehen Aktionen, Infoveranstaltungen, Diskussionen, Theater, Tanz, Party, Musik, Kaffeetrinken, Workshops, Trainings, Stadtführungen, Lesungen, Ausstellungen, Filme, Beratungen, eine Schreibwerkstatt, Vorträge und, und, und.

Organisator des Festivals ist das Bündnis Neukölln, ein Zusammenschluss von Organisationen, Initiativen, Gewerkschaften, Parteien, Religionsgemeinschaften und Einzelpersonen. Allen gemein ist, dass sie sich für einen toleranten und solidarischen Bezirk einsetzen. Bündnis-Sprecherin Charlotte Wohlfarth sagt: „Bei uns gibt es seit etwa einem Jahr vermehrt rechtsradikale Übergriffe: Autos werden angezündet, Menschen bedroht. Wir wollen uns das nicht bieten lassen und zeigen, dass Neukölln zusammenhält.“

Ihr Mitstreiter Sebastian Engelhardt ergänzt: „Neukölln ist Halal-Fleisch und billiges Bier gleichzeitig, ein buntes Gedränge unterschiedlichster Menschen und Sprachen. Diese Vielfalt wollen wir mit dem Festival deutlich machen.“

Auf der Website www.offenes-neukoelln.de finden Interessierte weitere Informationen, die ständig aktualisiert werden. Wer beim Fest mitmachen möchte, melde sich möglichst schnell unter offenes-neukoelln@buendnis-neukoelln.de. sus
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