Bezirksamt lässt neue Turnhalle für Heinrich-Roller-Grundschule errichten

Prenzlauer Berg. Die Heinrich-Roller-Grundschule erhält eine neue Sporthalle. Am 9. Mai konnte für den Neubau Richtfest gefeiert werden. Die Halle entsteht auf einem knapp 530 Quadratmeter großen Grundstück unmittelbar neben der Schule in der Heinrich-Roller-Straße 18.

Dieses Grundstück war eigens vom Land Berlin angekauft worden. Die alte Sporthalle auf dem Schulgrundstück stammt aus dem Jahre 1916. Mit ihren circa 120 Quadratmetern ist sie für den heutigen Sportunterricht zu klein. 2005 sollten Experten überlegen, wie in dem recht engen Block Heinrich-Roller-, Wins-, Greifswalder und Immanuelkirchstraße noch eine neue Sporthalle eingeordnet werden könnte.

Mit dem Ankauf eines Grundstücks konnte das Problem gelöst werden. Der barrierefreie Neubau wird direkt vom Schulhof aus erreichbar sein. Eine weitere Besonderheit des Neubaus: Die für die Beheizung nötige Wärmeenergie wird mit einem Gasbrennwertkessel erzeugt. Damit wenig Energie verloren geht, wird außerdem eine Lüftungsanlage mit hocheffektiver Wärmerückgewinnung eingebaut. Entworfen wurde die neue Sporthalle vom Architekturbüro kwp-architekten. Vor allem auch aus Platzgründen entstehen gleich zwei übereinander gebaute Sporthallenteile.

Ab 2015 Unterricht

In den Neubau der Halle werden circa 4,35 Millionen Euro investiert. Das Geld stammt aus Mitteln, die Grundstückseigentümer nach Aufhebung des Sanierungsgebietes Winsstraße als Ausgleichbeträge für die Aufwertung ihrer Grundstücke an das Land Berlin zahlen mussten. Dieses Geld wird nun in den Kiez wieder investiert. Geplant ist, dass die Bauarbeiten an der Sporthalle Ende dieses Jahres beendet werden.

"Mit Beginn des Jahres 2015 bestehen für die Schüler und Lehrer dann wesentlich bessere Voraussetzungen zur Durchführung des Sportunterrichts. Außerhalb des Schulsports können dann auch Sportvereine die Halle nutzen", erklärt die Pankower Stadträtin für Jugend und Facility-Management, Christine Keil (Die Linke). Sie ließ gemeinsam mit Bürgermeister Matthias Köhne (SPD) den Richtkranz aufziehen.


Bernd Wähner / BW
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