Kein Bordell im Wegert-Haus

Schöneberg. Das Oberverwaltungsgericht hat unter einen jahrelangen Rechtsstreit einen Schlussstrich gezogen. Im Wegert-Haus an der Kurfürsten-, Ecke Potsdamer Straße darf kein Bordell gebaut werden. Eine Revision wurde nicht zugelassen. Bereits seit 2007 wollte Sarah-Fleur K., Betreiberin einer Tabledance-Bar in Wilmersdorf, in den oberen Etagen des Hauses 48 Zimmer auf 2800 Quadratmetern für Prositituierte einrichten. Quartiersmanagement und Anwohner fürchteten eine weiteres Kippen des ohnehin schon durch das Geschäft mit der käuflichen Liebe belasteten Kiezes. Die CDU im Bezirk begrüßt das OVG-Urteil. "Die Entscheidung des damaligen Baustadtrats Bernd Krömer ist damit bestätigt", so Fraktionschef Ralf Olschewski. Krömer, heute Innenstaatssekretär, hatte den entsprechenden Bauantrag schon im März 2008 abgelehnt. Sarah-Fleur K. klagte daraufhin durch mehrere Instanzen.


Karen Noetzel / KEN
0
Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.