Mehr zu den Stelen

Schöneberg. Kulturstadträtin Jutta Kaddatz (CDU) hat Details zu den Stelen am Innsbrucker Platz bekanntgegeben. Demnach hat Paul Dierkes die Plastiken 1965 ursprünglich aus Holz für sein Ferienhaus in Tirol geschaffen. "Für die Arbeiten auf dem Innsbrucker Platz haben die Erben den Eisenguss gewählt, da der vielfarbige Rostungsprozess dem Verwitterungsprozess von Bäumen und Felsen sehr ähnlich ist", zitiert Jutta Kaddatz aus einer Information des Kunstamts von 1994. Da hatten der damalige Bürgermeister Uwe Saager (SPD) und der Sohn des Künstlers, Christian Dierkes, die Stelen enthüllt. Paul Dierkes durfte während der Nazi-Zeit nicht ausstellen. 1947 holte ihn der expressionistische Maler und Hochschul-Professor Karl Hofer an die Hochschule der Künste in Berlin. Dierkes lebte bis zu seinem Tod 1968 in Berlin, wo er viele Kunstwerke für den öffentlichen Raum schuf, darunter die Holzreliefs an den Portalen der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche und das Bronzekreuz über der Weltkugel auf dem Neubau des Turms 1961.


Karen Noetzel / KEN
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