Ein Imagefilm und weitere Projekte sollen Tourismus in Tempelhof-Schöneberg stärken

Tempelhof-Schöneberg. Fast 730 000 Gäste und gut 1,8 Millionen Übernachtungen im Jahr 2015: Bei den Touristen- und Übernachtungszahlen in den Bezirken steht Tempelhof-Schöneberg derzeit an vierter Stelle.

Und Bürgermeisterin Angelika Schöttler und die Wirtschaftsförderung wollen den Fremdenverkehr im Bezirk ausbauen. Tempelhof-Schöneberg setzt auf „sanften Tourismus“, der Mehrfach-Berlinbesucher anspricht und „gut in die Wohnviertel integriert ist“, so Bürgermeisterin Schöttler (SPD).

Nun hat das Bezirksamt für 12 000 Euro einen Imagefilm produzieren lassen. Das sechsminütige Video der Firma Schmitt Pictures zeigt viel Attraktives aus Tempelhof-Schöneberg, vom quirligen Leben im Schöneberger Norden bis zu Natur pur in der Marienfelder Feldmark. Er mischt schöne Geschichten mit Erinnerungskultur.

Tempelhof-Schönebergs Imagefilm wird auf der „Tourismusseite“ im bezirklichen Internetauftritt (www.berlin.de/ba-tempelhof-schoeneberg/) und auf der Webseite der städtischen Tourismus-Agentur visit Berlin zu sehen sein. Man kann ihn mit anderen Seiten kostenlos verlinken.

Angelika Schöttler will den Film zudem auch an die Partnerstädte verschicken, den Hoteliers im Bezirk vorstellen und ihn in der ufa-Fabrik sowie auf der Internationalen Tourismus-Börse vom 8. bis 12. März auf dem Messegelände präsentieren.

Infopunkt am Südkreuz

Ein weiteres Tourismus-Projekt des Bezirks ist die Einrichtung einer „Berlin Tourist Info“ am Bahnhof Südkreuz und die Neuauflage der seit langem vergriffenen Broschüre „Orte des Erinnerns“, die das Flächendenkmal für die schrittweise diskriminierten und entrechteten Berliner Juden im Bayerischen Viertel thematsiert. Für den Süden des Bezirks arbeitet die Wirtschaftsförderung gerade an einer Fahrradkarte. Tourenvorschläge sollen Besucher zu den etwas weiter auseinanderliegenden Sehenswürdigkeiten in Tempelhof, Mariendorf, Marienfelde und Lichtenrade locken.

Alle Vorhaben zur Tourismusförderung will die Bürgermeisterin über Drittmittel finanzieren, „um den Bezirkshaushalt zu schonen“, wie sie sagt. KEN
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